Unternehmer bewirbt sich für Aufsichtsrat

Bisping will beim Club mitreden

Johannes Bisping: Bald im Aufsichtsrat? Foto: Lang2014/09/Bisping_Johannes_Kandidatur_Club_bea.jpg

LAUF — IT-Unternehmer Johannes Bisping hat sich um einen Posten im Aufsichtsrat des Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg beworben. Sein Programm: eine bessere Vernetzung mit heimischen Unternehmen.

Der Bruder des Laufer Bürgermeisters und Vorstand des IT-Unternehmens Bisping & Bisping, das mit dem FCN zusammenarbeitet, hat sich zusammen mit 16 weiteren Kandidaten um einen der fünf zu vergebenden Aufsichtsratsposten beworben.

In Bispings offiziellem Bewerbungsschreiben heißt es, der FCN „muss im fairen und offenen Dialog mit allen weiter für die Zukunft nachhaltig und stabil aufgestellt werden.“ Weiterhin will sich Bisping beim „Club“ für eine „stärkere Einbindung und direkte Verbindung zu den regionalen Unternehmen“ stark machen.

Im Gespräch mit der PZ erklärt Bisping, sein Antrieb sei es, sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg dauerhaft zu sichern. Er habe bereits seit rund einem Jahr über eine Kandidatur für einen Aufsichtsratsposten nachgedacht. Die finale Entscheidung reifte allerdings innerhalb der letzten Wochen, als er vermehrt von Sponsoren und Partnern auf eine mögliche Kandidatur angesprochen wurde.

Der Aufsichtsrat des 1. FC Nürnberg besteht aus neun Mitgliedern, die zusammen mit den Vorständen Martin Bader und Ralf Woy den Kurs des Fußballvereins bestimmen. Zuletzt sorgten die Rücktritte Thomas Schamels und des Laufers Manfred Müller für Aufsehen. So sind bei der Mitgliederversammlung am 30. September nach den drei turnusmäßig zu vergebenden Posten auch die beiden vakanten Stellen wieder zu besetzen. Weitere Bewerber sollen neben Bisping auch der langjährige Sportreporter Matthias Zeck sowie der Ex-Clubprofi Marc Oechler sein. Offiziell gibt der FCN die Kandidatenliste erst am Montag bekannt.

N-Land Andreas Kirchmayer
Andreas Kirchmayer