Bewährte Vielfalt und kulinarische Premieren

Trikotprobe im Rathaus: Bürgermeister Benedikt Bisping (links) und Hauptamtsleiter Udo Taubmann (rechts) mit den beiden TSV-Vorsitzenden Hanne Hensel und Georg Lage. Foto: Stadt2012/06/45783_altstadtfestkVeranstalterHenselLage_New_1340375164.jpg

LAUF — Was ist das Wichtigste für die Ausrichter des Laufer Altstadtfestes? „Das Wetter“, antworten die federführenden Organsatoren vom TSV Lauf, Hanne Hensel und Georg Lage unisono. Sie lächeln, und das können sie trotz der vielen Vorbereitungsarbeit. Warum? „25 Grad, windfrei, nicht zu heiß und nicht zu kalt“, lautet die Wunsch-Prognose, die sich ganz gut mit der wirklichen deckt.

Entsprechend heiter ist die Stimmung der beiden TSV-Vorsitzenden bezüglich des dreitägigen Festtrubels auf und um den Laufer Stadtkern. Die nötige Gelassenheit haben sich beide erarbeitet, immerhin hat ihr Verein als sechsfacher Altstadtfest-Organisator reichlich Erfahrung gesammelt. Zwei Mal war der TSV mit beteiligt, die Marchingband alleine und im vorigen Jahr als Mitglied im Musikförderein.

Hanne Hensel war da schon federführend mit von der Partie und so war die Übergabe fließend. Deshalb kann sie gut berichten, dass sich nichts Wesentliches im Programm oder Angebot verändert hat. Der größte Unterschied ist, dass diesmal das Plastikgeschirrverbot auf jeden Fall konsequent durchgesetzt werden soll. Ohne Pfand geht nichts, weshalb auch zwei Budenbetreiber außen vor blieben.

Neu ist auch, dass der Kreisjugendring sich neben dem Streetworker um die jungen Leute kümmert. Im Blickfeld natürlich das Alkoholproblem, zu junge Männer und Frauen, die Schnaps und hochprozentige Mixgetränke mitbringen. Innerhalb der Festmeile ist das sowieso verboten. Der Barth-Park, wo es im vergangenen Jahr starke Probleme gab, ist in diesem Jahr gesperrt. Außerdem gibt es am Marktplatz wieder mindestens ein alkoholfreies Getränk, das billiger als die prozentige Ware ist: Sprudel.

Neben einer neuen Bühne, das Café Einstein bietet in der alten Dreykorn-Mälzerei ein Live-Musikprogramm, und dem „ehemaligen Pfarrer“ Thomas Kirsch, der seit jetzt einem Jahr in Lauf ist und mit deftigen Spezialitäten erstmals beim Fest vertreten ist, gibt es weitere kulinarische Premieren: mexikanische und siebenbürgische Spezialitäten. Auch Griechenlands Küche ist vertreten, neben den bereits bekannten und geschätzten China-, Thai-, Fisch-, Hähnchen-, Döner-, und Pizzatellern.

Der 950 Mitglieder starke TSV ist als Ausrichter mit gut 250 Männern und Frauen vertreten – an drei Bierständen, bei der Nachtwache und im Festbüro am Alten Rathaus. Die Ehrenamtlichen, die allesamt am „Trikot“ beziehungsweise am Altstadtfest-T-Shirt in der roten Vereinsfarbe zu erkennen sind, gehören zur Fußballabteilung, zu den Keglern von Gut Holz 23, zur Marchingband und zu den Badminton-Cracks. Wein und Sekt an zwei Ständen schenken die Tischtennis- und Tennisspieler aus.

Ach so – für manche die wichtigste Meldung: Die Getränkepreise sind gleich geblieben. Eine Maß Bier kostet sechs Euro.

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