Hirschbach: Hans Durst

„Kopf nicht hängen lassen“

Hans Durst will Hirschbachs Bürgermeister bleiben. Foto: privat2014/03/Durst.jpg

HIRSCHBACH – Bürgermeister Hans Durst aus der Gemeinde Hirschbach stellt sich noch einmal zur Wahl. Zwei Perioden hat er die Geschicke der Gemeinde schon geleitet und es waren keine leichten Jahre.

Finanziell gesehen waren es bestimmt die schwersten, die die Gemeinde Hirschbach durchstehen musste und derzeit noch durchzustehen hat. Dem 52-jährigen Diplom-Betriebswirt lag und liegt das Gemeinwohl der ganzen Gemeinde immer am Herzen. Auch wenn er manchmal Entscheidungen treffen musste, die nicht immer populär waren.

Durch den Ausfall des größten Gewerbesteuerzahlers in der Gemeinde und Rückzahlungen fast in Millionenhöhe in den letzten Jahren sowie einen Schuldenstand von mehr als zwei Millionen stand die Gemeinde kurz vor dem Abgrund.

Und trotz aller Hiobsbotschaften wurden Schulden abgebaut und die Pro-Kopf-Verschuldung gesenkt. Buchhof und München sind die letzten Orte, die heuer an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen werden.

Das Nahwärmekonzept in Eschenfelden soll in diesem Jahr noch ans Netz gehen und auch die DSL-Versorgung für Achtel, Klausen, München und Buchhof ist durch WLan von der Zant auf einem guten Level. Das Haus der Begegnung in Hirschbach wurde mit Fördermitteln saniert und wird gut genutzt.

Derzeitiges Problemkind ist das Schuldgebäude in Eschenfelden, das nach „Schulschluss“ im August leersteht und für das sich bisher noch keine Folgenutzung gefunden hat. Auf seinem Programm für die nächste Wahlperiode steht ganz oben die Haushaltssanierung, dabei steht Durst aber für eine sinnvolle Balance zwischen Schuldenabbau und Investition. Die Interkommunale Zusammenarbeit liegt ihm am Herzen und er möchte Synergieeffekte nutzen, um Projekte zur Weiterentwicklung der Gemeinde umzusetzen und bestehende Aufgaben effizienter und kostengünstiger zu erledigen. Hans Durst sieht das Problemfeld der demographischen  Entwicklung als Herausforderung für die nächsten Jahre.

Die touristische Entwicklung mit dem Erhalt von Freibad und Skilift und einen Gemeinderadweg mit überregionaler Anbindung hat er im Visier. Durst hat in den letzten zwölf Jahren bewiesen, dass es für ihn keinen Unterschied macht, ob ein Bürger in Eschenfelden, Achtel oder Hirschbach wohnt, er setzt sich für alle gleich ein.

Mit Umsicht und Bedacht hat er die letzten zwölf Jahre die Gemeinde über Wasser gehalten. „Wem das Wasser bis zum Halse steht, sollte den Kopf nicht hängen lassen“, so seine Devise. Die nächsten sechs Jahre werden bestimmt auch kein Zuckerschlecken für die Gemeinde.

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