Sanierung an Kirchensittenbacher Kirche

Baukran „schwebte“ durch die Luft

Ein Autokran hiefte den Baukran von der Hauptstraße in den Kirchhof. | Foto: M. Gundel2020/04/DSC_1221-scaled.jpg

KIRCHENSITTENBACH – Einen in luftiger Höhe baumelnden Kran, mitten im 500-Seelendorf Kirchensittenbach – das sieht man auch nicht alle Tage. Das war allerdings die einzige Möglichkeit, den stählernen Bauhelfer in den Kirchhof zu bringen, denn die Zufahrt ist schlichtweg zu eng.

Die Kirchensittenbacher Kirche wartet gerade auf ihre Sanierung. Nun wurde ein Autokran herbeigeschafft und zunächst mit Gewichten beschwert, damit er im Anschluss den Kran der Firma Lindstadt von der Hauptstraße in den Kirchhof setzen konnte. Bei den Arbeitern war Augenmaß gefragt, denn sie mussten das Gefährt zwischen dem Frühmesshaus und dem Gemeindehaus hindurch manövrieren.

Interessierte Blicke

Neben einigen Kirchensittenbachern, die interessiert ihren morgendlichen Gang zum Bäcker unterbrachen, beäugten auch Pfarrer Ekkehard Aupperle und Architekt Klaus Thiemann das Spektakel. „Das schadhafte Gebälk im Kirchturm wurde bereits freigelegt“, sagte Thiemann. Er erklärte, dass der Kran vor allem bei den Dacharbeiten eingesetzt werde, um beispielsweise Material hoch und runter zu schaffen. Die Sanierungsarbeiten an der Kirche fänden in enger Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege statt – aktuell freilich nur am Telefon und mit Bildern.

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