Regelung vorerst bis 9. Februar

Kein 2G für junge Sportler

Kinder, die in der Schule regelmäßig getestet werden, sind nach wie vor von der 2G-Regel vom Indoorsport ausgenommen. | Foto: Viacheslav Lakobchuk/ Stock.adobe.com2022/01/ViacheslavLakobchukAdobeStock_277490213-scaled.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Für die Sportausübung im Indoor-Bereich gilt zwar grundsätzlich noch immer 2G-plus, minderjährige Schüler bleiben davon aber weiterhin ausgenommen, wenn sie regelmäßig in der Schule getestet werden. Darauf weisen der Bayerische Landessportverband (BLSV) und der Bayerische Fußballverband (BFV) hin. Dreifach geimpfte, „geboosterte“ Personen, sind außerdem von der Testpflicht bei Indoor-Sport ausgenommen.

Diese Ausnahmeregelung für minderjährige Schüler galt ursprünglich nur bis zum vergangenen Mittwoch. Doch auch künftig sollen die Ausnahmen der 2G-Regel für Minderjährige, die regelmäßig in der Schule getestet werden, gelten. Laut dem Leiter der Staatskanzlei, Florian Herrmann, wird die Regelung dauerhaft Bestand haben, auch wenn sie aus formalen Gründen immer nur um vier Wochen verlängert werden könne.

Vorerst bis 9. Februar

Auf die Fortsetzung dieser Regelung, die nun bis vorerst 9. Februar gilt, hätten Sportverbände wie der BLSV und BFV in intensiven Gesprächen mit der Politik erneut hingewirkt, heißt es in Pressemitteilungen der Verbände.

Außerdem entfällt seit gestern die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen Testnachweises in 2G-plus-Bereichen (zum Beispiel beim Training in der Halle) für Personen, die eine Auffrischungsimpfung nach einer vollständigen Immunisierung erhalten haben.

Künftig gilt dies bereits unmittelbar ab der Auffrischungsimpfung („Booster“). Die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen Testnachweises entfällt außerdem für Personen, die nach vollständiger Immunisierung eine Infektion überstanden haben.

Wichtiges Signal für Kinder

„Der Fortbestand der Ausnahmeregelungen ist ein wichtiges Signal zum Jahresauftakt für Kinder und Jugendliche“, sagt der Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend (BSJ), Michael Weiß. Mit gleichaltrigen Freunden Sport zu treiben, sei „für die körperliche und seelische Gesundheit extrem wichtig.“

BFV-Vizepräsident Robert Schraudner freute sich, dass „dieser längst überfällige Schritt nun gemacht wurde und für den Jugendfußball-Spielbetrieb jetzt Planungssicherheit herrscht“.

Mehr Infos rund um das Thema Corona-Pandemie gibt es im Internet unter www.blsv.de/coronavirus oder beim Info-Portal des BFV unter www.bfv.de/corona

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