Zur Untersuchung in Tierklinik

Kater in Lauf aus der Pegnitz gerettet

Der durchnässte Kater durfte sich auf der Laufer Polizeiwache aufwärmen. Hier ist er mit einem seiner Retter zu sehen. | Foto: Polizei Mittelfranken2017/05/Katze-aus-Pegnitz-gerettet-Lauf-Foto-Polizei-Mittelfranken.jpeg

LAUF — Gemeinsam mit der Polizei hat in der Nacht zum Donnerstag ein Passant einen Kater gerettet, der in der Nähe der Wasserbrücke in Lauf in die Pegnitz gefallen war. Inzwischen ist das Tier wieder bei seiner Besitzerin.

Gegen ein Uhr bemerkte der Passant von der Brücke aus, wie die Hauskatze hilflos in der Pegnitz trieb. Sofort alarmierte er die Polizeiinspektion Lauf. Gemeinsam mit den Beamten gelang es, das Tier vor dem sicheren Tod zu retten.

Der völlig durchnässte und unterkühlte Kater durfte sich dann zunächst bei der Polizei aufwärmen und wurde wegen eines leichten Schnupfens vom Tierheim Feucht in die Tierklinik nach Nürnberg gebracht.

Dort stellte sich heraus, dass das Tier nicht akut durch den Sturz in den Fluss, sondern chronisch krank ist. Außerdem war der Streuner bereits als vermisst gemeldet. Nach der Untersuchung und einer Spritze wurde er zurück ins Tierheim gebracht. Dort wurde er im Lauf des Tages von seiner dankbaren Besitzerin abgeholt.

Möglicherweise sei der Kater aus Schreck vor einem vorbeifahrenden Auto in die Pegnitz gesprungen, meinte eine Mitarbeiterin des Tierheims Feucht.

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