Kommunen planen für die Adventszeit

In Marktstimmung

Der Laufer Weihnachtsmarkt zu einer Zeit, als Corona noch kein Thema war. Chef-Planer Horst Fischer hofft, dass der Marktplatz in diesem Dezember wieder einen ähnlich schönen Anblick bietet. | Foto: Martin Barth2021/10/weihnachtsmarkt_lauf_2-crop.jpg

LAUF/RÖTHENBACH — Weihnachtsmärkte dürfen in diesem Jahr – unter Einhaltung überschaubarer Auflagen – stattfinden, falls die Zahl der Infektionen bis dahin nicht drastisch steigt. Das hat die Staatsregierung angekündigt. Und im Zuge dieser frohen Kunde haben in Lauf und Röthenbach bereits die Planungen begonnen.

Bedingung des Freistaats ist unter anderem die Kontakterfassung an Buden, die Essen oder Getränke verkaufen. Die Umsetzung von 3G sowie Masken- und Abstandspflicht sind nicht vorgeschrieben.

Der Chef-Planer des Weihnachtsmarkts in Lauf, Horst Fischer, rechnet bereits fest damit, dass die Veranstaltung auf dem Marktplatz stattfinden kann: „Wir werden die Buden in größerem Abstand aufstellen und kein Feuerwerk veranstalten, aber der Rest soll sein, wie immer.“

Soll heißen: Es gibt wohl ein Bühnenprogramm, die Besucherzahl ist unbegrenzt und der Markt darf nach allen Seiten offen sein. So ist es zumindest geplant.

Freiwillige Umsetzung der 3G-Regelung?

Die Vorstellung eines umzäunten Markts ist Fischer ein Grauen: „Wir veranstalten ja keine Randale, sodass man uns einzäunen müsste.“ Noch steht in Lauf die freiwillige Umsetzung der 3G-Regel im Raum, was allerdings Ein- und Ausgänge und Kontrollpersonal voraussetzen würde. „In der kommenden Wochebesprechen wir uns im Rathaus zu diesem Thema“, sagt Fischer. Für ihn ist die Vorfreude jetzt spürbar: „Die Veranstalter, die Aussteller und die Leute wollen den Weihnachtsmarkt.“

Röthenbach will täglich öffnen

Das merkt auch die Leiterin des Röthenbacher Kulturamts, Marion Stiegler. Der Röthenbacher Markt soll zum ersten Mal in der Neuen Mitte stattfinden und sieben Tage die Woche geöffnet sein. In Kürze werden die Details geklärt.

Röthenbach möchte am neuen Standort ein kulturelles Rahmenprogramm anbieten und auf Masken- und 3G-Regel verzichten. Die Gespräche mit den Ausstellern laufen bereits. „Sowohl die Bürger als auch die Budenbetreiber sind froh über die gute Nachricht: Wir sind zuversichtlich, dass der Weihnachtsmarkt stattfinden wird.“

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