„Schwarzfahrer“ ohne Herrchen

Hund allein im Zug

Der kleine "Schwarzfahrer" mit einer Bundespolizistin. Nach dem Besitzer wird jetzt gesucht. | Foto: Bundespolizei2020/08/hund-als-schwarzfahrer-scaled.jpg

Nürnberger Land. Einen besonderen „Schwarzfahrer“ hat die Nürnberger Bundespolizei gestern in Gewahrsam genommen: einen Hund, der allein mit dem Zug nach Nürnberg gefahren war.

Der Zugbegleiter der Regionalbahn von Simmelsdorf–Hüttenbach nach Nürnberg informierte gegen 7:30 Uhr die Bundespolizei, dass er im Zug einen allein reisenden, schwarz-weiß gefleckten Hund eingefangen habe. Als der Zug am Hauptbahnhof ankam, nahmen die Beamten den „Schwarzfahrer“ in Gewahrsam. Es handelte sich um eine Parson-Russel-Terrier-Hündin.

Der Zugbegleiter berichtete, dass der Hund vermutlich am Haltepunkt Speikern allein, ohne Herrchen, in die Regionalbahn eingestiegen war. Nachdem die Beamten das zutrauliche Tier zur Dienststelle gebracht hatten und sich dessen Besitzer bis dato nicht gemeldet hatte, übergaben sie den Hund Mitarbeitern des Nürnberger Tierheims.

Weil die Hündin gechipt und registriert war, konnte sie schon drei Stunden später ihrem Besitzer übergeben werden. Wie eine Mitarbeiterin des Tierheims mitteilt, war es nicht der erste derartige Ausflug der kleinen Ausreißerin.

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