Allerheiligen-Andacht

Zwei Bischöfe in der Stadtkirche

Regionalbischof Stefan Ark Nitsche (links) und Bischof Richard Frith von der anglikanischen Partnerdiözese Hereford. | Foto: privat2017/10/Pfarrer.jpg

HERSBRUCK – Am Mittwoch, 1. November, findet um 10.30 Uhr in der Stadtkirche eine besondere Andacht zu Allerheiligen statt – mit Regionalbischof Stefan Ark Nitsche und dem Bischof der anglikanischen Partnerdiözese Hereford, Richard Frith. Die HZ sprach mit Pfarrer Martin Tontsch, dem Referenten der Nürnberger Regionalbischöfe, über den Besuch.

Gleich zwei Bischöfe an Allerheiligen in Hersbruck. Wieso?

Martin Tontsch: Der Besuch steht im Kontext einer jahrzehntelangen Partnerschaft zwischen dem evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Nürnberg und der anglikanischen Partnerdiözese Here-ford. Bischof Frith ist dabei zum ersten Mal im Kirchenkreis. Er hat hier zwei große Gottesdienste: einen am heutigen Reformationstag in Weißenburg, den anderen morgen an Allerheiligen in Hersbruck.

Bischof Frith hält die Allerheiligen-Andacht in anglikanischer Tradition. Und wer kein Englisch kann?

Der versteht es trotzdem. Die Liturgie wird zwar in englischer Sprache gehalten, aber die Predigt wird auf Deutsch übersetzt. Und auch auf den Liedzetteln finden sich deutsche Übersetzungen.

Apropos Lieder. Auch kirchenmusikalisch ist am Mittwoch etwas Besonderes geboten.

Richtig. Der Organist Thomas Greif kommt und spielt Werke von Robert Jones, einem zeitgenössischen Orgel- und Chorkomponisten, der in der Nähe von Hereford lebt. Den Stil von Jones könnte man als eher spätromantisch bezeichnen, mit einem Hauch von Jazz.

N-Land Katja Bub
Katja Bub