WinWin – das Freiwilligenzentrum

Landrat Armin Kroder begrüßt die neue Mitarbeiterin Kerstin Stocker, Leiterin des Freiwilligenzentrums. Foto: List2011/11/winwin_New_1321884602.jpg

NÜRNBERGER LAND – WinWin – So heißt das neue Freiwilligenzentrum zur Koordination der freiwilligen und ehrenamtlichen Arbeit im Landkreis. Geleitet wird das Zentrum von der Diplom-Betriebswirtin (FH) Kerstin Stocker, die seit September beim Landkreis Nürnberger Land arbeitet. Landrat Armin Kroder hieß die neue Mitarbeiterin herzlich willkommen und wünschte ihr für ihre Tätigkeit viel Erfolg.

„Die Gründung unseres Freiwilligenzentrums ist ein Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger, sich im Sinne des Gemeinwohls in die Gesellschaft einzubringen“, erklärt Kroder. „Die Möglichkeiten aufzuzeigen, die es dafür gibt, ist eine der Aufgaben des Zentrums – für das wir mit Kerstin Stocker als langjährige leitende Mitarbeiterin eines Münchener Reiseveranstalters sowie selbst seit Jahren ehrenamtlich Tätige eine erfahrene Leiterin gefunden haben.“

Zu den weiteren Aufgaben von WinWin gehören unter anderem: Die Infrastruktur für freiwillige Arbeit fördern. Trägerorganisationen, die Freiwilligenarbeit anbieten, vernetzen und unterstützen. Die Angebote für bürgerschaftliches Engagement weiter bekannt machen. Und schließlich noch mehr Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten gewinnen.

Räumlich angesiedelt ist das Freiwilligenzentrum in der Außenstelle des Landratsamts in Hersbruck, im Erdgeschoss des Rathauses. Persönlich antreffen kann man Kerstin Stocker in der Regel dienstags von 10 bis 12 sowie donnerstags von 15 bis 17 Uhr. Eine Terminvereinbarung ist empfehlenswert. Telefonisch erreichbar ist die WinWin-Leiterin unter 09123/9506700 oder der E-Mail-Adresse [email protected]

„Das Freiwilligenzentrum ist Anlaufstelle, wenn es um das Bürgerschaftliche Engagement im gesamten Landkreis geht“, erklärt Kerstin Stocker. „Erklärtes Ziel ist es, zum einen interessierte Bürgerinnen und Bürger für ein Engagement zu gewinnen, und zum anderen bereits ehrenamtlich 
Tätige bei ihrem Engagement zu halten.“

Dabei legt Kerstin Stocker Wert auf die Feststellung, dass sie mit ihrer Tätigkeit keine Konkurrenz zu bestehenden Freiwilligenagenturen oder jeglichem bürgerschaftlichem Engagement ist, das es im Landkreis Nürnberger Land bereits gibt: „Es sollen Angebote vernetzt und Vorzeigeprojekte in den Kommunen gefunden werden und als Vorlagen für andere Städte, Märkte und Gemeinden dienen“, unterstreicht sie. Die Diplom-Betriebswirtin fungiert ferner als Koordinationsstelle für Trägerorganisationen und fördert die Kommunikation untereinander. Vereine, Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Initiativen, Naturschutzorganisationen oder andere, dem Gemeinwohl dienende, Trägerorganisationen können sich an das Freiwilligenzentrum wenden, wenn sie beispielsweise Bedarf an Ehrenamtlichen oder Freiwilligen haben, wenn sie Fortbildungsbedarf haben, der gebündelt werde könnte, Projektvorlagen benötigen oder spezielle Auskünfte gefragt sind.

Das Zentrum dient darüber hinaus als Plattform für Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig oder ehrenamtlich engagieren wollen, aber noch nicht wissen wie und wo. Diese können sich unabhängig beraten lassen oder werden gegebenenfalls an Freiwilligenagenturen vor Ort – beispielsweise die neu gestartete Altdorfer Agentur AlFa – vermittelt. Mittelfristiges Ziel ist ferner die Stärkung der Infrastruktur für bürgerschaftliches Engagement, z. B. durch den Aufbau weiterer Freiwilligenagenturen in den Kommunen. Gefördert wird das Freiwilligenzentrum durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Betreut wird das Projekt durch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Uffenheim.

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