Leichenfund in Hersbruck

Vermissten tot in der Pegnitz entdeckt

Polizei, BRK-Wasserwacht und Hersbrucker Feuerwehr waren 2020 in Hersbruck vor Ort, als Spaziergänger eine leblose Person im Wasser entdeckten. | Foto: J. Ruppert/ Archiv2020/05/IMG-5216.jpg

HERSBRUCK – Spaziergänger haben am Samstagnachmittag einen grausigen Fund gemacht. Sie waren in Hersbruck auf dem malerischen Fußweg entlang der Pegnitz unterhalb des Lohstegs unterwegs und entdeckten im Fluss am gegenüberliegenden Ufer die Leiche eines Mannes.

Es handelt sich um einen seit dem 21. April Vermissten aus dem Hersbrucker Land. Die herbeigerufene Polizei alarmierte die Schnelleinsatzgruppe der örtlichen BRK-Wasserwacht, die in Kürze mit 14 Einsatzkräften vor Ort war. Aktive in Neoprenanzügen holten den Verunglückten aus dem Wasser. Notarzt und BRK-Sanitäter konnten aber nur mehr seinen Tod feststellen.

Eine zwölfköpfige Gruppe der Hersbrucker Feuerwehr unter Leitung von Kreisbrandrat Norbert Thiel und Vizekommandant Armin Steinbauer sicherte die Bergung. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Es gibt bislang keine Hinweise auf ein Verbrechen. Die Leiche muss aber aufgrund ihres Zustands schon länger in der Pegnitz gewesen sein.

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