Reichenschwander Generationengarten eingeweiht

Spielen, Rutschen und Klettern

Eingebettet in die wunderschöne Landschaft bietet der Generationengarten in Reichenschwand viele Spiel- und Klettermöglichkeiten, wie hier mit Wasser und Sand. Foto: M. Gniffke2015/05/5_2_1_2_20150513_GARTEN.jpg

REICHENSCHWAND – In einem Festakt wurde der neue Generationengarten in Reichenschwand offiziell seiner Bestimmung übergeben. „Offiziell, denn gespielt wird darauf schon lange“, wie Bürgermeister Bruno Schmidt erfreut ausführte. Mit seinen vielen Spiel-, Rutsch- und Klettermöglichkeiten wird der Platz von Kindern schon seit Wochen gerne genutzt. Durch die angelegten Wege, einer Bocciabahn und Sitzgelegenheiten bei herrlicher Aussicht bietet der Platz darüber hinaus auch der älteren Generation viele Anreize.

Gemeinderat und Verwaltung wollten in dem Neubaugebiet keinen weiteren „genormten Spielplatz“ schaffen, sondern eine Begegnungsstätte für Jung und Alt, die das generationenübergreifende Zusammenleben fördert. Die bestehenden alten Obstbäume wurden bewusst integriert. Ein „Grünes Klassenzimmer“ kann von Kindergarten und Grundschule ebenso genutzt werden wie etwa als Freilichtbühne zu einem Liederabend der Sängervereinigung.

Die reinen Baukosten betrugen rund 300.000 Euro. Gefördert wird der Platz durch Leader Plus aus europäischen und bayerischen Mitteln zu 150.000 Euro. Bürgermeister Schmidt nannte die sinnvolle und zukunftsorientierte Investition „in hervorragender Weise gelungen“. Sein besonderer Dank galt dem Leader-Manager Eisenhut vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus Uffenheim für die Unterstützung und Landschaftsplaner Anton Robl aus Furth im Wald.

Der Hersbrucker Bürgermeister Robert Ilg vertrat in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender der LAG Nürnberger Land den Landrat. Er übermittelte in seinem Grußwort seine herzlichen Glückwünsche zu diesem „überaus gelungenen Projekt“, das er als „Vorzeigeobjekt im Nürnberger Land“ bezeichnete. Mit dem Generationengarten sei die Zielsetzung der Schaffung eines Treffpunktes für Jung und Alt mit Spielgeräten, Sitzgelegenheiten und sanitären Anlagen bestens umgesetzt worden.

Landschaftsplaner Anton Robl gab einen kurzen Rückblick über die Realisierung des Projektes von der Idee bis zur Fertigstellung. Er vertrat dabei die Meinung, dass zum Generationenvertrag auch gehöre, Orte an die nächste Generation zu übergeben. Der entstandene Generationengarten bietet viele weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Im Anschluss an den offiziellen Teil war die Bevölkerung zu einem Imbiss und Getränken eingeladen. Für die Kinder gab es ein zusätzliches Unterhaltungsprogramm.

N-Land Monika Gniffke
Monika Gniffke