Partielle Sonnenfinsternis im Hersbrucker „Morgenland“

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HERSBRUCKER LAND (um) – Wie im Märchen aus 1001 Nacht: Gestern Vormittag verfinsterte sich im Hersbrucker Land die Sonne, es dämmerte leicht und die Vögel fingen an zu zwitschern. Was anmutete wie mystische Endzeitstimmung war eine Teil-Sonnenfinsternis. Schon als der Feuerball um kurz nach acht Uhr über dem Reschenberg aufging, bedeckte der Mondschatten ein kleinen Teil von ihm. Stück für Stück schob sich der Erdtrabant vor die Sonnenscheibe und ließ diese dadurch immer mehr als Sichel erscheinen. Dabei hatten die Betrachter des himmlischen Naturschauspiels besonderes Glück: Denn ab und zu riss die graue Wolkendecke auf und gab die Sicht frei auf die funkelnde Sonne in ihrer ungewöhnlichen Form. Um 9.20 Uhr erreichte das Spektakel seinen Höhepunkt: Bis zu drei Viertel des Zentralgestirns waren vom Mond verdeckt. Ein letztes Mal flackerte die Sichel danach noch auf, bevor sie endgültig hinter dicken Schleierwolken verschwand. Eine Sonnenfinsternis entsteht, wenn sich der Mond zwischen Erde und Sonne schiebt und der Schatten des Mondes auf die Sonne fällt. Dank der Wolken konnte das Himmelsereignis diesmal relativ gefahrlos ohne besondere Vorkehrungen beobachtet und fotografiert werden. Foto: U. Meckler

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