Rund die Hälfte ohne Licht

Nach großer Radler-Kontrolle: Hersbrucker Polizei sieht Handlungsbedarf

Symbolbild: Fahrrad | Foto: Drobot Dean/stock.adobe.com2023/01/AdobeStock_168879105-scaled.jpeg

HERSBRUCK – Bei Schwerpunktkontrollen hat die Hersbrucker Polizei 82 Fahrradfahrer kontrolliert und dabei zahlreiche Mängel festgestellt. Die Beamten richten sich nun mit einem Appell an die Bürger.

An sechs Wochentagen, so die Hersbrucker Polizei, haben Beamte die Radler im Stadtgebiet Hersbruck bei Kontrollen unter die Lupe genommen. Thema war „Licht und Sicht, Geisterradler und Schulwegsicherheit“. Dabei richteten die Polizisten in den Morgenstunden vor allem ein Augenmerk auf Zweiradfahrer hinsichtlich der Beleuchtung, ihre Wahrnehmbarkeit und deren Fahrverhalten.

„Gerade in der dunklen Jahreszeit ist die Wahrnehmbarkeit von unbeleuchteten und dunkel gekleideten Radfahrern ein Sicherheitsrisiko für alle Verkehrsteilnehmer„, so die Polizei weiter. Das Kontrollergebnis habe einen Handlungsbedarf bestätigt.

Die Hälfte ohne Licht

Von den 82 kontrollierten Radfahrern waren 40 ohne Licht unterwegs. 45 Räder wiesen technische Mängel auf. So fehlten vor allem Teile der Beleuchtung oder die reflektierenden Speichenstrahler. Auch Schulkinder waren unter den beanstanden Personen. Die Polizei appelliert deshalb auch an die Eltern, das Fahrrad ihrer Kinder auf Verkehrssicherheit hin zu überprüfen.

Auffällig sei auch, wie wenig Radfahrer einen Fahrradhelm tragen, der schwere Kopfverletzungen vermeiden kann, so die Beamten weiter. Die Mehrzahl der kontrollierten Radfahrer zeigte sich einsichtig.

Der Bußgeldkatalog sieht z.B. bei fehlender oder nicht benutzter Beleuchtungseinrichtung (auch Rückstrahler) eine Verwarnung von 20 Euro vor. Die Polizeibeamten beließen es dieses Mal bei einer mündlichen Verwarnung und verteilten Informationsmaterial sowie Fahrrad-Prüfkarten. Die hohe Beanstandungsquote von rund 50 Prozent ist Grund für weitere Kontrollaktionen.    

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