Rädlesmarkt der Grete-Schickedanz-Grundschule

Mit dem Radl ab zum Studium

2013/03/5_2_1_2_20130318_RAD.jpg

HERSBRUCK – „Sammers? Los geht s!“: Nach den letzten eiligen Absprachen und Aufgabenverteilungen öffneten die vielen fleißigen Eltern und Unterstützer – darunter Raiffeisenbank, Bäckerei Laurer und Copy Grafix – am Samstag Punkt 13 Uhr den Rädlesmarkt des Elternbeirats der Grete-Schickedanz-Grundschule. Die Menschenschlange wartete nämlich schon ungeduldig, reichte bis zum Parkplatz und trug zu einem schönen, niedrigen fünfstelligen Betrag bei, von dem 20 Prozent der Schule zugutekommen. Es hatte nur gefehlt, dass die Mamis, Papis, Kinder und Großeltern in die Schul aula rannten. Neben einem riesigen Kuchenbuffet warteten Rollräder, Tretroller, Kinderwagen, Kleinspielzeug und rund 150 Räder fast jeder Zollgröße. „Die Zahl hält sich in den letzten Jahren die Waage“, erzählt Mitorganisator Volker Hegel, und das obwohl „einige am Vormittag Anhänger mit zehn bis zwölf Rädern ausgeladen hatten“. Nun wurde rasch über die Drahtesel von modern bis charmant alt und mit Blümchen herausgeputzt drübergeschaut, das ausgesuchte Objekt gezielt angesteuert, aufgestiegen, kurz überlegt und zugegriffen: „Maus, das passt!“ Kein Wunder, dass eine Verkäuferin rund zwei Minuten nach der Markteröffnung ungläubig meinte: „Unseres ist fei schon weg!“ Während die Bagger dem einen oder anderen Papa ein Leuchten in die Augen trieben, spielten sich jedoch dann kleine Dramen ab, wenn das Wunschgefährt des Filius nicht in Kostenrahmen oder Elternvorstellungen fiel. Wer aber sein Lieblingsstück ergattert hatte, holte sich das „Verkauft-Babberl“, klemmte sich den Roller unter den Arm oder setzte sich gleich aufs Rad und rollte glücklich davon wie Johannes, der seinen neuen fahrbaren Untersatz künftig beim Studium in Bayreuth einsetzen wird. Foto: A. Pitsch

N-Land Hersbrucker Zeitung
Hersbrucker Zeitung