Aktion des DGB

Mindestlohn-Info zum Einstecken

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HERSBRUCK – Was bedeutet das Mindestlohngesetz für mich? Der heimische DGB-Kreisverband hat auf dem Hersbrucker Oberen Markt über diese Neuregelung eine Infoaktion veranstaltet. IG-Bau-Gewerkschaftssekretärin Kathrin Winkler und ihre Mitstreiter verteilten Flyer mit Antworten, wie viel die Arbeitgeber seit Anfang Januar zahlen müssen, für welche Branchen es Sonderwege gibt und was passiert, wenn ein Chef das nun vorgeschriebene „Fallnetz“ von 8,50 Euro pro Stunde unterläuft. Es gibt Betriebe, die weniger Zeit abrechnen als gearbeitet wurde, veranschaulichte der DGBler und ehemalige Hersbrucker Stadtrat Paul Kornmayer ein gängiges Problem. Zum Beispiel das Gastgewerbe gilt als „anfällig“ für Umgehungen des Gesetzes. Auch Rentner, die einen 450-Euro-Minijob haben, fallen unter den Mindestlohn, sagte Kathrin Winkler. Andererseits zahlen manche Wirtschaftszweige laut Tarifvertrag ein höheres Minimum, was als Spezialregel weiterhin gültig bleibt. Die Gewerkschaft bietet noch bis Ende März eine Telefon-Hotline unter der Nummer 0391/4088003 zum Festnetztarif zu dem Thema. Foto: J. Ruppert

N-Land Hersbrucker Zeitung
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