Nikolausschwimmen der Wasserwacht

Feucht-fröhliche Rutschpartie im Fluss

Das Bild zeigt die Aktiven beim Einstieg in die Pegnitz im Strudelbad. | Foto: J. Ruppert2016/12/7704780.jpeg

HERSBRUCK – Für die Teilnehmer am Nikolausschwimmen war das Wehr bei der Michelmühle eine willkommene Herausforderung: Einzeln oder hintereinander „als Bob“ ließen sich die 28 Wasserwacht-Mitglieder von der starken Strömung durch das Hindernis in der Pegnitz treiben und genossen die feucht-fröhliche Rutschpartie.

Leiterin Marion Schmitt durfte neben den Aktiven der Hersbrucker BRK-Ortsgruppe auch wieder Gäste aus Lauf und Röthenbach begrüßen. Der Start war im Strudelbad und kostete die meisten eine ziemliche Überwindung. Denn die Neoprenanzüge sind durchlässig. Das Wasser dringt ein, es gibt aber keinen Austausch und das Nass bildet am Körper eine zusätzliche Isolierschicht – allerdings erst nach der Erwärmung über die Haut. Trotz der Fackeln sorgte die Dunkelheit zusammen mit dem nachtschwarzen Fluss bei manchen für ein mulmiges Gefühl.

Auf den Pegnitzbrücken ab der Hersbrucker Turnhalleninsel warteten dann die Zuschauer. Watend und schwimmend kamen die Einsatzkräfte am Ziel unterhalb des Amtsgerichts an. Obwohl die Wasserwacht-Mitglieder im Gegensatz zu früher heuer kaum Weihnachtslieder gesungen hatten, nahm ein Nikolaus alle 28 in Empfang und verteilte „Wärmendes“.

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