Kran baute Ersatzbrücke ab

Ersatzbrücke über Kuhpegnitz ist Geschichte

Ein knallblauer Autokran namens "The Beast" hob die Brückenteile aus der Verankerung. | Foto: J. Ruppert2021/03/B1-scaled.jpg

HERSBRUCK – „Brücke am Haken“ lautete die Attraktion am Mittwoch. Mitarbeiter der holländischen Spezialfirma Janson Bridging haben mit Unterstützung eines Münchener Kranunternehmens die Ersatzüberquerung über die Kuhpegnitz weggehievt.

Vor ziemlich genau zwei Jahren bedeutete das Einheben der bis zu 47 Tonnen schweren Metallteile den Startschuss für die Arbeiten an dem Nadelöhr vor dem Hersbrucker Wassertor. Das Provisorium hat ausgezeichnete Dienste geleistet und allen Belastungen standgehalten. Schon am Montag war der Bereich für den Verkehr mit Ausnahme von Fußgängern und Radfahrern gesperrt worden.

Zunächst wurde dann ein riesiger knallblauer Autokran mit dem Kosenamen „The Beast“ in Stellung gebracht. Ziemlich viel Zeit nahm das Kappen der Verbindungsteile in Anspruch: an der Unterseite der Überquerung, auf der Fahrbahn und auch an den Geländern. Nach dem Wegheben auf die Straße machten Mitarbeiter von Antritt-Bau die Brückestücke reisefertig, indem sie Kleinteile abmontierten. Mehrere Zuschauer beobachteten das Ereignis. Stadtbaumeister Thomas Beygang sah kurz nach dem Rechten.

Notfallplan für Rettungsdienst

Lange Tieflader übernahmen dann die Last. Die bis zu 30 Meter langen Teile kommen zurück in die Niederlande. Die neue Kuhpegnitzbrücke ist bekanntlich fertig. In den nächsten Tagen werden die noch fehlende Anschlussarbeiten erledigt. Außerdem müssen die Pfeiler für die Ersatzbrücke in der Pegnitz entfernt werden. Bis alles fertig ist, gilt noch eine Vollsperrung des gesamten Bereichs (laut Plakaten bis 13. März). Für Rettungsdienste im Einsatz hat die Stadt einen Notfallplan erstellt.

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