Herbert Seitz ein „Aushängeschild für Velden“

Ein Lob für den Bürgermeister

VELDEN — In der letzten öffentlichen Sitzung des Veldener Stadtrates ging es vor allem um die Jahresanmeldung 2014 für das Städtebauförderungsprogramm sowie um die Stellungnahme zur 18. Änderung des Regionalplans Industrieregion Mittelfranken.

Zur Aufstellung und zur Fortschreibung des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms musste die Stadt Velden noch heuer die Jahresmeldung 2014 der Regierung von Mittelfranken vorlegen. Im letzten Jahr, so erinnerte der Bürgermeister, hatte man die Überarbeitung des Sanierungsgebietes sowie ein Modernisierungsgutachten für das Anwesen Nürnberger Straße 10 (bis zur Leistungsphase 3) in Auftrag gegeben.

Um eine mögliche Förderung für das erworbene Anwesen Marktplatz 7 zu erhalten, sei ein schlüssiges Nutzungskonzept Voraussetzung. In die Jahresmeldung wolle man dafür einen Vorschlag aufnehmen sowie weiteren Grunderwerb innerhalb des Sanierungsgebietes und zur Abrundung in den Randbereichen. Für die genannten Maßnahmen seien Gesamtkosten von 105.000 Euro ermittelt worden. Der 40-prozentige Eigenanteil müsse im Haushalt 2014 berücksichtigt werden. Die Anmeldung wurde einmütig befürwortet.

Nachdem der bisherige Geschäftsstellenleiter Klaus Baumgärtner nicht mehr bei der VG Velden beschäftigt ist, musste für die Kommunalwahlen im März ein neuer Wahlleiter bestellt werden. Das Amt übernimmt – einstimmig berufen – der ausscheidende Stadtrat Roland Heckel, stellvertretender Wahlleiter ist Michael Taubmann.

Stadtrat hat keine Einwände

Wie schon mehrfach berichtet, hat der Planungsverband Industrieregion Mittelfranken die Einleitung des Beteiligungsverfahrens zur 18. Änderung des Regionalplans, Kapitel B V 3 Energieversorgung, beschlossen. Die Änderung betreffe nur die Windkraft, erläuterte Seitz. Neu aufgenommen werden sollen die Vorbehaltsgebiete WK 83 der Stadt Hersbruck und WK 84 der Gemeinde Reichenschwand. Das Gemeindegebiet der Stadt Velden sei dadurch nicht direkt betroffen. Der Punkt wurde schließlich mit dem Satz „Der Stadtrat hat Kenntnis und erhebt keine Einwände“ verabschiedet.

Außerhalb der Tagesordnung meldete sich Stadtrat Kurt Dauth zu Wort und bat um Entschuldigung, weil seine Wortmeldung (zum Thema Sanierung der Kläranlage) bei der Bürgerversammlung in Velden zu Missverständnissen und zur Verärgerung bei Bürgermeister und Verwaltung geführt habe. Mit seiner Aussage habe er keineswegs die korrekten Verbuchungen bei der Haushaltsstelle Kanalgebühren in Frage stellen wollen. Bürgermeister Seitz stellte in seiner Erwiderung klar, dass alle diesbezüglichen Buchungen der letzten 25 Jahre richtig gewesen und sowohl von der örtlichen wie überörtlichen Rechnungsprüfung in keinem Einzelfall beanstandet worden seien. Mit der revidierten Aussage des Stadtratskollegen sei für ihn das Thema erledigt.

Weihnachtlich friedlich kam man zum Schluss: Der Bürgermeister gab einen Rückblick auf die Arbeit des Stadtrates im Jahr 2013, wobei das Wesentliche bereits in den drei zurückliegenden Bürgerversammlung zur Sprache gekommen war, unter anderem keine Neuverschuldung, Straßenbau, Erweiterung Gewerbegebiet, sozialer Bereich (Café „Vergissmeinnicht“). Schwerpunkte in den kommenden Jahren seien die Sanierung der Kläranlage, die Dorferneuerung Viehhofen, schnelleres Internet in allen Ortsteilen und der Rest-Ausbau der Staatstraße 2162. Bei letzterer Baumaßnahme sei die Stadt auch finanziell gefordert, bei Straßenbeleuchtung, Gehsteige usw.

Abschließend dankte er seinen Stadträten für die „stete Sachlichkeit“. Karl-Heinz Aschenbrenner, Fraktionssprecher SPD/FWV, und Kurt Dauth, Fraktionssprecher CSU/FB, bedankten sich beide bei Bürgermeister Seitz für sein Engagement. Er sei ein echtes „Aushängeschild für Velden und darüber hinaus“. Zum Jahresabschlussessen traf sich anschließend das Gremium mit den Verwaltungsangestellten der Stadt im Gasthaus „Zur Wasserbrück n“.

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