Andacht in Altensittenbach

Das „Vater unser“ auf eine ganz neue Weise

Das Trio „Da Coste“ musizierte in der St. Thomaskirche. | Foto: M. Münster2021/11/P1110813.1.jpg

ALTENSITTENBACH – Pfarrer Gerhard Metzger und die Musiker des Trio „Da Coste“ luden mit dem Themenschwerpunkt „Vater unser“ zu einer musikalischen Andacht in die St. Thomaskirche ein.

Trotz Corona und der damit verbundenen Auflagen füllte sich die kleine Kirche recht gut zu dieser Abendandacht. Das Trio „Da Coste“ besteht aus den Musikern Daniela Röthlingshöfer-Müller (Sopran), Corinna Frühwald (Querflöte) und Stefan Glaßer (Orgel + Tenor). Durch die Anfänge der Vornamen entstand auch der Name. Schon lange musizieren sie zusammen. Sängerin und Pianist kennen sich bereits aus der gemeinsamen Studienzeit am Nürnberger Meistersinger-Konservatorium, die Flötistin kam vor zirka zehn Jahren dazu. Auch sie absolvierte ihr Studium am Nürnberger Meistersinger-Konservatorium. Ihnen allen ist eine hoch qualifizierte Ausbildung und Weiterbildung mit Meisterkursen zu eigen.

Gott, der Vater

Die Altensittenbacher Zuhörer erlebten das Thema „Vater unser“ auf eine neue Weise. Pfarrer Metzger nahm den Bezug aus der Bibel mit dem Matthäus-Kapitel auf. Er gab Impulse zum „Vater unser“ beziehungsweise dem vertrauteren und näheren Verhältnis zu Gott aus dem „Unser Vater“.

Musikalisch stellte das Trio dieses alte und vertraute Gebet überwiegend mit den Werken von romantischen und zeitgenössischen Komponisten vor. So stand eine Meditation für Flöte und Orgel von Margaretha de Jong auf dem Programm. Kompositionen von Frank Martin, Andreas Stavenhagen, Josef Rheinberger, Carl August Krebs, Klaus Holsten und Arvo Pärt gehörten ebenfalls zu den Vorträgen. Eine raumfüllende Mezzosopran-Stimme, ein stimmungsbildendes Flötenspiel und das virtuose Orgelspiel beeindruckten die Zuhörer.

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