Saisonstart für TV Hersbruck

Badmintonspieler schnuppern Bezirksliga-Luft

Mit Gordon Roders tritt eine Stütze des TV Hersbruck in der ersten Mannschaft ab dieser Saison kürzer. Er wird nur noch als Ersatz zur Verfügung stehen. | Foto: K. Porta2018/09/Gordon.jpg

HERSBRUCK – Sie schnuppern diese Saison Bezirksliga-Luft, und schon zum Saisonstart ist klar: Es wird eine schwere Aufgabe für die erste Mannschaft des TV Hersbruck. Daneben gehen für die Tuner ab Samstag noch eine Reserve sowie ein Schülerteam ans Netz.

Bereits vor einigen Jahren spielten die Hersbrucker schon einmal in der Bezirksliga Nord. „Damals mussten wir uns dann allerdings recht schnell mit dem undankbaren Absteigerplatz zufriedengeben“, erinnert sich Jugendtrainerin Sophie Andresen. Dennoch lautet das Ziel: Klassenerhalt.

Der wird aufgrund von Veränderungen in der „Ersten“ nicht leicht. „Leider tritt unser langjähriger Stammherr für Mixed und Doppel, Gordon Roders, aus privaten Gründen badmintontechnisch etwas kürzer“, erzählt Andresen. Er steht den Turnern nur noch als Ersatzherr zur Verfügung. Seinen Platz nimmt Timo Stötzner ein, der bisher als erster Herr der zweiten Mannschaft fungierte.

Fokus auf Nachwuchsförderung

Diese tritt nach ihrem Abstieg aus der Bezirksklasse A diese Saison wieder in der Bezirksklasse B Nord an. „Personell gab es sonst keine großen Umstrukturierungen.“ Der Fokus liege weiterhin auf der Nachwuchsförderung, so Andresen: „So werden viele Spieler unserer ehemaligen Jugendmannschaft rund um Mannschaftsführer Daniel Schreiber zum Einsatz kommen und hoffentlich viele Erfolgserlebnisse sammeln können.“ Dabei schwingt natürlich eine Hoffnung mit: „Die Krönung wäre natürlich der direkte Wiederaufstieg“, verrät die Jugendtrainerin des TV Hersbruck.

Daher ist sie besonders stolz, dass nach Jahren wieder eine Schülermannschaft zusammengekommen ist. Bei den Jugendlichen im Alter von rund 13 Jahren um Mannschaftsführer Theo Lindner geht es hauptsächlich darum, Spielpraxis zu sammeln und sich einmal mit Spielern anderer Vereine zu messen, erklärt Andresen die Zielsetzung. „Die Platzierung ist uns dabei letztendlich egal.“
Naja, nicht ganz, wie sie zugibt: „Wünschenswert wäre, das eine oder andere Spiel für sich zu entscheiden, um spielerisches Selbstbewusstsein zu gewinnen.“

N-Land Andrea Pitsch
Andrea Pitsch