Angstfrei im Krankenhaus

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HERSBRUCK (em) – Einen Besuch im Krankenhaus, ganz ohne Angst, dafür aber mit viel Spannung und Spaß erlebten die Buben und Mädchen des Altensittenbacher Kindergartens zu ihrem ,Mamatag“. Eine der Mamas, Kathrin Kellner, die als Krankenschwester im Hersbrucker Haus arbeitet, hatte alles organisiert und so herrschte Nachmittags reges Treiben und auch frohes Kinderlachen in allen Stockwerken.

Zur Begrüßung gab es nicht nur ein herzliches Willkommen, sondern auch Sekt oder O-Saft für die großen und kleinen Gäste. Dann wurde – in Gruppen aufgeteilt – das Haus erkundet. In der Chirurgischen Ambulanz ging es gleich richtig los, jeder, der kleinen Gäste wollte einen Gipsarm haben oder doch wenigstens einen der bunten Verbände. Schwester Steffi Kellermann hatte alle Hände voll zu tun. Danach stand schon das Krankenhaustaxi (ein Krankenhausbett) bereit, mit dem Auszubildende Sophie Auerbach und Zivi Erich Metschel die muntere Schar mittels Bettenaufzug ins nächste Stockwerk brachte.

Dort war in der Internistischen Abteilung Ultraschall angesagt. Assistenzarzt Martin Müller fand schnell Freiwillige, die den anderen einen Blick in ihren Bauch gewährten und dann ganz stolz Aufnahmen bestimmter Organe mitnehmen durften. Wichtig war die Erkenntnis: Es tut gar nicht weh, nur das Gel ist glibbrig.

Zu Fuß marschierten dann die Gruppen bis zur Intensivstation, wo die Intensivschwestern Rebekka Obermeier und Nicole Kresse die Geräte erklärten. Auch hier durften sich ganz Tapfere ins Bett legen und wurden an die Monitore ,angeschlossen“ – und wieder die Erfahrung: Das tut nicht weh. So hatten die Kinder an diesem Nachmittag viel gelernt.

Nach einer kleinen Stärkung auf Station ging es in den Krankenhausgarten, wo Getränke ausgegeben wurden und die Buben und Mädchen mit ihren Betreuerinnen für die Mamas Lieder sangen und auch Patienten gerne zuhörten.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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