Neues Storchenpaar für Hersbruck?

Adebars suchen ein Zuhause

Im Gegensatz zu ihren Artgenossen in Hersbruck sind sich diese beiden Störche anscheinend schon ziemlich einig, dass sie gemeinsam in Neuhaus bleiben wollen. | Foto: Döhring2017/03/storch.jpeg

HERSBRUCK – Seit Donnerstag halten sich zwei Weißstörche immer wieder auf dem Hersbrucker Wassertor auf. Beide tragen keinen Ring und so kann ihre Herkunft nicht ermittelt werden. Storchenliebhaberin Tina Klausen hat die imposanten Vögel dabei beobachtet, dass sie sich noch nicht einig sind. Ganz im Gegensatz zu zwei Artgenossen in Neuhaus: Dort scheint sich eine Storchenhochzeit anzubahnen.

Die beiden müssen ja erst einmal sehen, ob sie überhaupt zusammenpassen und eine Familie gründen möchten. Erst dann würden sie sich gemeinsam ein Nest aufbauen. Vergangenes Frühjahr haben bereits Störche versucht, den Dachreiterhorst für sich zu erobern und mit Nistmaterial auszustatten. Als jedoch die Segelflugsaison begann, haben es die Tiere mit der Angst zu tun bekommen und gaben auf.

Störche suchen sich immer einen sicheren Brutplatz, das Wassertor scheint ihnen da wohl nicht geeignet. Wenn es für Adebar und Segler nicht zusammenpasst, finden suchende Störche auch woanders geeignete Nester. Beispielsweise stehen in naher Umgebung in Altensittenbach (wo sich die beiden am Freitag schon einmal umschauten) und in Hohenstadt noch zwei freie Dachreiterhorste zur Verfügung. Nun gilt: Daumen feste drücken, dass die beiden jeweils oder zusammen noch ein schönes Zuhause finden werden.

In Neuhaus dagegen bahnt sich eine erfolgreiche Storchenhochzeit an, wie HZ-Mitarbeiter Manfred Döhring beobachtet hat. Erst am Montag hatte sich Herbert auf dem alten Heizungskamin der Kaiserbräu zurückgemeldet (wir berichteten), nun umschwärmt er eifrig seine neue Partnerin.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren