Finanzielle Unterstützung

Hersbruck erhält eine Finanzspritze über 2,4 Millionen

Blick über Hersbruck | Foto: Büro Dünkel2022/11/Hersbruck-scaled.jpg

HERSBRUCK – Besonders unterstützungsbedürftige Kommunen werden in Bayern mit Stabilisierungshilfen bei der Konsolidierung ihrer Haushalte unterstützt. Dieses Jahr profitiert die Stadt Hersbruck mit einem Zuschuss von 2,4 Millionen Euro.

Bayernweit werden heuer 120 Millionen Euro an Stabilitätshilfen ausbezahlt. Damit können kommunale Haushalte mit einer besonderen finanziellen Belastung ausgeglichen werden.

Stabilisierungshilfen helfen strukturschwachen Kommunen bei der Schuldentilgung. Die Mittel werden jedes Jahr von einem Verteilerausschuss vergeben. Diesem Ausschuss gehören das Finanzministerium und das Innenministerium an, sowie die kommunalen Spitzenverbände.

„Drei Kommunen in Mittelfranken erhalten acht Millionen Euro an staatlichen Bedarfszuweisungen und Stabilisierungshilfen“, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich der Sitzung dieses Ausschusses mit.

Drei Kommunen in Mittelfranken

Eine der drei Kommunen ist die Stadt Hersbruck, die insgesamt 2,4 Millionen erhalten wird. „Ich freue mich, dass es gelungen ist für die finanziell angespannte Stadt Hersbruck über den kommunalen Finanzausgleich hinaus weitere Stabilitätshilfen zu erreichen“, sagt dazu auch Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel in einer Pressemitteilung.

Die anderen beiden Kommunen, die Gelder erhalten sind der Landkreis Ansbach (100.000 Euro) und die kreisfreie Stadt Fürth, die mit 5,5 Millionen Euro die höchste Einzelzuweisung in Mittelfranken erhält. Die Mittel sind Teil des kommunalen Finanzausgleichs.

Als „wichtige Hilfe zur Selbsthilfe“ bezeichnet Finanzminister Füracker in einer Pressemitteilung die Zuweisungen. „Obwohl die Haushaltslage des Freistaats weiter höchst angespannt ist, wird der kommunale Finanzausgleich 2023 sogar erstmals über elf Milliarden Euro liegen“, macht er deutlich.

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