Kletterer an der Houbirg abgestürzt

Rettung aus der Luft

Aufwendig und spektakulär war die Rettung eines abgestürzten Kletterers am Hohlen Fels. Foto: Lisa Roth2013/08/5_2_1_2_20130808_RETTER.jpg

FÖRRENBACH / HAPPURG – Zu einer aufwendigen Rettungsaktion wurden am Dienstag Rettungsdienst, Bergwacht und der Nürnberger Rettungshubschrauber Christoph 27 alarmiert: Ein Kletterer war an der Houbirg abgestürzt.

Gegen 13 Uhr erreichte ein Notruf die Integrierte Leitstelle am Nürnberger Hafen. Am Hohlen Fels bei Förrenbach war ein Kletterer von der sogenannten „Happurger Wand“ heruntergerasselt und hatte sich verletzt. Da aufgrund der Örtlichkeit und dem dort vorherrschenden schwierigen Gelände von einer aufwendigen Rettung auszugehen war, wurden neben dem Rettungswagen des BRK Hersbruck auch der BRK-Einsatzleiter Rettungsdienst, die BRK-Bergwacht aus Lauf und der Rettungshubschrauber aus Nürnberg entsendet.

Dieser verfügt als einer der wenigen von den in Bayern eingesetzten Hubschraubern zur Rettung Verletzter über eine Rettungswinde. Zu dieser „Windenbergung“ wurde bereits auf Anflug des Hubschraubers eine spezialisierte Berwacht-Einsatzkraft der „Luftretter“ aufgenommen. Während sich der Notarzt zusammen mit der Bergwacht mittels eines Geländefahrzeugs auf den Weg zum Verletzten machte, erfolgte parallel hierzu die Vorbereitung der Rettung mittels Winde.

Nachdem der Kletterer am Fuß der Felswand notärztlich versorgt worden war, wurde er mit dem Winden seil aufgenommen und anschließend mittels Hubschrauber zum Förrenbacher Wanderparkplatz geflogen. Hier erfolgte die Übergabe an die Besatzung des Hersbrucker Rettungswagens, der den Transport in eine Klinik zur weiteren Behandlung übernahm. Eineinhalb Stunden nach dem Unfall konnte der Verunfallte den Ärzten im Krankenhaus zur Versorgung seiner Knöchelverletzung übergeben werden.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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