Happurg: Alfred Pürzer

„Notwendiges geht vor“

Alfred Pürzer tritt für die Happurger SPD an. Foto: privat2014/03/Puerzer.jpg

HAPPURG – Schon 24 Jahre lang sitzt der Happurger Alfred Pürzer für die Sozialdemokraten im hiesigen Gemeinderat, und sechs Jahre ist er bereits als zweiter Bürgermeister tätig.

Alfred Pürzer ist zwar kein gebürtiger Happurger, aber schon seit 1980 ist er hier  beheimatet und hat in Happurg seinen Lebensmittelpunkt gefunden.

Der 61-jährige ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Töchtern. Seine zwei kleinen Enkelchen, die ihn regelmäßig besuchen, sind seine große Freude. Seit nahezu 40 Jahren ist er als Technischer Angestellter in leitender Funktion für einen großen Nutzfahrzeuge-Hersteller in Nürnberg tätig.

Nun will er mehr Zeit  in die Arbeit für die Gemeinde Happurg investieren. Er kandidiert deshalb für das Amt des 1. Bürgermeisters. Wenn man ihn nach seinem Hobby fragt, nennt er ganz spontan die Politik, die ihn schon seit vielen Jahren begleitet. Nun hat er sich vorgenommen, dieses Hobby zum Beruf  zu machen.

Er ist seit langem Mitglied in verschiedenen ortsansässigen Vereinen. Ein weiterer Beweis, dass er gut in seinem Wohnort  Happurg angekommen ist. Bis vor kurzem brachte er sich noch in der Funktion als Abteilungsleiter Tischtennis beim SC Happurg ein.

In vielen regionalen SPD-Wahlveranstaltungen hat er bereits seine Ziele den interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Beispielhaft seien hier mal einige Punkte aus seinem Programm aufgeführt: Er  möchte gerne die Mittagsbetreuung in Happurg verlängern. Außerdem soll der Förrenbacher Kindergarten wieder  auf Vordermann gebracht werden. Wichtig ist ihm auch der Erhalt der Happurger Grund- und Mittel-Schule.  

Eine spezielle Aufgabe sieht er darin, das Schwimmbad in dem Schulgebäude unbedingt wieder zum Leben zu erwecken.  Ein Fahrradweg nach Thalheim steht ebenso auf seiner To-Do-Liste. Am Happurger Baggersee sieht er etliche Möglichkeiten, das ganze  Areal attraktiver zu gestalten. Im Rahmen der Städtebauförderung möchte er sich außerdem gerne für die Schaffung eines Gemeinschaftshauses in Happurg einsetzen.

Er weiß natürlich auch, dass es um die Finanzen in der Gemeinde im Moment nicht gerade zum Besten gestellt ist. Daher lautet sein Motto für die zukünftigen Projekte: „Notwendiges vor Wünschenswertem“.

In diesem Zusammenhang spricht er auch von seinem Entschuldungskonzept.  Sein Ziel ist es, dieses Konzept mittel- bis langfristig umzusetzen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist für ihn der ständige Informationsfluss zu den Bürgern.  Und einen ganz wesentlichen Punkt sieht er in dem  Erhalt der Arbeitsplätze im Kraftwerk. In diesem Zusammenhang ist natürlich auch die weitere Verfolgung der Sanierungsmaßnahmen am Oberbecken ein essentiell wichtiges Thema für ihn.

Durch seine Erfahrungen als langjähriger Gemeinderat, sowie durch die Erfahrungen, die er während seiner sechsjährigen Tätigkeit als zweiter Bürgermeister in Happurg sammeln konnte, fühlt er sich für die Arbeit des ersten Bürgermeisters gut gerüstet. Von besonderer Wichtigkeit ist es für ihn, dass er ein Bürgermeister für alle Ortsteile und deren Bürger sein möchte.

N-Land Marita Münster
Marita Münster