Kantorhaus auf einem guten Weg

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HAPPURG (mam) – Architekt Hermann Keim aus Fürth hat die Happurger Gemeinderäte über Baufortschritt und Kostenentwicklung beim Kantorhaus informiert. Er zeigte Bilder der Schäden an dem denkmalgeschützten Gebäude vor Baubeginn. Mittlerweile ist die Baumaßnahme auf einem guten Weg.

Balken und Sparren wurden ausgewechselt, Schäden durch Wassereinwirkung behoben. Die Dacheindeckung ist fertig, die Innenräume sind gedämmt, die Heizzentrale unterm Dach ist eingebaut. Anhand von kleinen Farbflächen wurde auch die Farbe des Gebäudes vom Fachmann rekonstruiert. Da relativ viel Kalkputz aufgebracht werden musste und der eine lange Trocknungszeit hat, kam es auch hierdurch zu Bauverzögerungen. Dass das Gebäude denkmalgeschützt ist, macht die Arbeiten nicht leichter.

Keim beklagte die Schwierigkeit der Angebotseinholung. Von fünf Anfragen, erhält er eventuell nur ein Angebot zurück. Aus diesem Grund wurde jetzt der Umzug der Kinderkrippe in die Faschingsferien verlegt. Ursprünglich war die Rede von der Inbetriebnahme im Dezember. Peter Weidinger (FWG) wollte wissen, ob nicht eventuell die Ausschreibungen zu spät gemacht worden seien? Keim erklärte, dass er gerne die Ausschreibungen nacheinander macht und nicht auf einen Schlag, so habe er die Kosten besser im Blick. Hans Laurer (FWG) fragte nach, wie realistisch der angedachte Termin sei? Antwort: „Wohl knapp, aber einhaltbar“. Architektin Katrin Berger, die die Baubetreuung in Happurg durchführt, sei auch darauf bedacht, dass der Termin eingehalten werde, so Keim. Bürgermeister Helmut Brückner freute sich, dass offensichtlich, trotz mancher Unwägbarkeiten beim Bau, die Kosten eingehalten werden können.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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