Bürgermeisterwahl in Röthenbach

Hacker soll’s nochmal machen

2014 ins Amt gewählt, 2020 bestätigt? Die Freien Wähler setzen nach wie vor auf Klaus Hacker. | Foto: PZ-Archiv/Sichelstiel2019/11/stadtempfang-rothenbach-hacker-klaus.jpg

RÖTHENBACH — Die Freien Wähler Röthenbach setzen weiter auf Klaus Hacker: Der Amtsinhaber wurde bei einer Nominierungsversammlung im Floraheim mit 94 Prozent der Stimmen zum FW-Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im Frühjahr 2020 gekürt.

59 der Anwesenden stimmten für Hacker, es gab zwei Gegenstimmen und zwei ungültige Voten. Der 60-Jährige, der 2014 als Nachfolger von Günther Steinbauer (SPD) zum Bürgermeister gewählt wurde, tritt damit für eine zweite Amtszeit an. „Ich mache meine Arbeit immer noch gerne“, sagte er im Floraheim, Amtsmüdigkeit spüre er noch nicht.

Als wichtigstes Ziel in den nächsten sechs Jahren nannte Hacker die Konsolidierung des Stadthaushalts. Zum einen müssten dafür Ausgaben reduziert werden – nach Möglichkeit jedoch, ohne an den Vereinen zu sparen –, zum anderen gehe es darum, Steuereinnahmen zu steigern, etwa durch den Ausbau der geplanten Gewerbegebiete. In seiner Rede betonte er aber auch, was seit 2014 alles erreicht wurde, vom Steinberg-II-Ausbau bis zum neuen Karl-Heller-Stift.

Seine Unterstützung für den FW-Bürgermeister bekundete bei der Versammlung auch Landrat Armin Kroder.

Die CSU hat ihren Gegenkandidaten bereits gekürt: Wolfgang Gottschalk tritt zum zweiten Mal an. Die Röthenbacher SPD hingegen hat angekündigt, auf einen eigenen Kandidaten zu verzichten – zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg. Was die Grünen machen, ist noch unklar.

N-Land Andreas Sichelstiel
Andreas Sichelstiel