Stadtmission baut in Röthenbach

Grundstein für neue Kita

Direkt angrenzend ans Neubaugebiet „Steinberg II“ (im Hintergrund) liegt die Baustelle für die neue Kita. Zur Grundsteinlegung begrüßte der Vorstand der Stadtmission Matthias Ewelt (2. v. rechts) unter anderem die Einrichtungsleiterin Rebecca Heller, Margit Buhl (stellvertretende Bereichsleiterin Kinder- und Jugendhilfe) sowie Röthenbachs Bürgermeister Klaus Hacker (von links). | Foto: Buchner-Freiberger2021/05/grundstein-kita-stadtmission-uberblick4-scaled.jpg

Röthenbach. Die Kinder sind schon da, fehlt nur noch das passende Gebäude: Gestern erfolgte in Röthenbach die Grundsteinlegung für die Kindertagesstätte „Funkelstein“ der Stadtmission Nürnberg. Für rund 2,8 Millionen Euro entsteht an der Werner-von-Siemens-Allee eine neue Kita, in der bis zu 100 Mädchen und Jungen betreut werden können.

Der Standort könnte kaum besser sein: Eingerahmt wird das neue Gebäude vom Wald, vom Neubaugebiet „Steinberg II“, in dem sich viele junge Familien angesiedelt haben, und vom Karl-Heller-Stift. „Senioren und Kinder, beide Lebensabschnitte gehören zusammen und als Stadtmission wollen wir für alle da sein“, betonte Vorstand Matthias Ewelt bei der Grundsteinlegung.

In die neue Kita sollen vier Kindergarten- und zwei Krippengruppen einziehen. „Gerade in der jetzigen Zeit sollten wir positiv nach vorne schauen“, sagte Einrichtungsleiterin Rebecca Heller. Sie ist zurzeit schon verantwortlich für 88 Kinder, die gleich neben der Baustelle in einem großen Con­tainer-Gebäude untergebracht sind. Sie sollen sich wohlfühlen und gern kommen, so Heller, die in die Kartusche im Grundstein neben dafür üblichen Dingen wie einem Exemplar der aktuellen Tageszeitung auch eine Maske, einen Schnelltest und „Edelsteine“ packte: „Als Zeichen für eine wertschätzende pädagogische Grundhaltung.“

Bürgermeister Klaus Hacker freute sich, mit der Stadtmission einen neuen Träger in der „vielfältigen Röthenbacher Kita-Familie“ begrüßen zu dürfen. „Das wird eine tolle Geschichte“, sagte er. Allerdings war es zuletzt zwischen beiden Partnern nicht immer spannungsfrei zugegangen, etwa bei der Frage um den Containerstandort oder den Baubeginn, der sich verzögerte.

Entstehen wird auf dem knapp 3800 Quadratmeter großen Grundstück ein zweiteiliges Gebäude mit einem zweistöckigen Bereich für den Kindergarten und einem einstöckigen für die Krippe. Außen herum gibt es einen rund 3000 Quadratmeter großen Garten mit verschiedenen Spielarealen. Das Flachdach wird teilweise begrünt. Ende Juni 2022 soll und muss die neue Kita bezogen werden, weil nur bis dahin die Förderzusagen gelten.

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