Verkehrserziehung der Polizei

Früh übt sich, wer ein Schulkind werden will

Das Bild zeigt eine der beiden Gruppen der Vorschulkinder des katholischen Kindergartens Schnaittach mit Lars Drescher. | Foto: Schuster2022/02/verkehrerziehung_schnaittach_us-crop.jpg

SCHNAITTACH – Um die Vorschulkinder aus dem Schnaittachtal auf den Schulweg im Herbst und die Gefahren im Straßenverkehr vorzubereiten, besuchen die beiden Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Lauf derzeit die Kindergärten.

Das richtige Verhalten auf dem Schulweg zu üben und auch Gefahren einschätzen zu können, sei sehr wichtig, sagt Polizeihauptkommissar Lars Drescher, der schon seit 18 Jahren in der Verkehrserziehung im Bereich der Laufer Inspektion tätig ist. Insgesamt betreut und unterrichtet er kindgerecht in 44 Kindergärten der unterschiedlichen Einrichtungsträger. Ihm zur Seite steht die Polizistin Antje Friedrich.

Praxistest auf dem Zebrastreifen

Selbst bei den schlechten Straßen- und Witterungsverhältnissen der letzten Tage waren die Vorschulkinder mit Begeisterung dabei, als sie direkt vor Ort an der Schnaittacher Grundschule ausprobieren konnten, wie man am sichersten die Fahrbahn an Ampeln und Zebrastreifen überqueren kann.

Leider haben sich wieder einmal nicht alle Autofahrer vorbildlich verhalten und am Zebrastreifen angehalten, aber auch der Umgang mit diesem rücksichtslosen Verhalten gehöre zum Lernen mit dazu, erklärt Drescher. Ganz in dem Sinn, dass Praxis einfach nicht zu ersetzen ist.

Um das Erlernte zu Hause nachzubereiten, erhalten die Vorschulkinder von den Verkehrserziehern ein reich illustriertes Verkehrsmalheft. Mit großer Freude machten sich die Kinder sofort nach Erhalt ans Ausmalen der dargestellten Verkehrssituationen, erzählen die Erzieherinnen, die die Ausbildung in der Kita natürlich fortsetzen.

Ein Erinnerungsbild mit dem Polizeiauto zum Abschluss des Trainings durfte natürlich auch in Schnaittach nicht fehlen.

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