Spende der Kurlbaum-Stiftung

Frauennotruf will digitaler werden

Das Foto zeigt die beiden Vertreter der Kurlbaum-Stiftung, Achim Stötzner und Heidi Sponsel, mit Hedwig Hacker und ihrem Team. | Foto: Klaus Sponsel2022/11/92bd8d1783b3d8b750e8c8ad18b3387ddf60b566_max1024x.jpeg

HERSBRUCK – Die zeitliche Nähe zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am heutigen Freitag war rein zufällig, aber passend: Die Vertreter der Kurlbaum-Stiftung trafen sich mit den Verantwortlichen Damen des „Verein für Frauen und Kinder in Not Nürnberger Land“ zu einem Meinungsaustausch trafen.

Der Vorsitzende der Stiftung, Achim Stötzner, wollte sich zusammen mit seiner Vorstandskollegin Heidi Sponsel ein Bild über die aktuelle Situation dieser wertvollen Einrichtung machen. Natürlich waren die Gäste nicht mit leeren Händen gekommen, sondern überreichten im Laufe des Gesprächs auch eine Spende über 500 Euro an die Vorsitzende Hedwig Hacker.

Instagram und Co

Bereits mehrfach hatte man sich in dieser Runde getroffen, um sich über das soziale Engagement der beiden Einrichtungen auszutauschen. Bei dem diesjährigen Treffen stand das Thema Öffentlichkeitsarbeit im Mittelpunkt. Ein Bereich der besonders für den Frauennotruf eine außerordentliche Bedeutung hat. Es sei enorm wichtig, so Hacker, dass die betroffenen Frauen im Notfall wissen, an wen sie sich wenden können. Deshalb betreibe man eine offensive Informationsarbeit.

Neben den speziellen Publikationen und der eigenen Homepage sei auch eine Präsenz in den örtlichen Medien äußerst wichtig. Um auch die jüngere Generation zu erreichen, plane man derzeit den Einstieg in die „Social Media“-Kanäle. Einen breiten Raum nehmen auch die Vorträge bei politisch Verantwortlichen ein, so Hacker.

Neue Helfer nötig

Durch diese Öffentlichkeitsarbeit wolle man nicht nur seine Zielgruppe erreichen, sondern auch neue, junge Mitstreiterinnen für den Verein gewinnen. Erfreulicherweise habe man dadurch drei neue Mitglieder in das Team integrieren können. Wie notwendig dies ist, zeigen die aktuell steigenden Zahlen der Beratungen. Ohne ein engagiertes Team, betonte Hacker, wäre das sehr zeitaufwendige Angebot nicht leistbar.

Hilfe für Schülertafel

Auch die beiden Vertreter der Kurlbaum-Stiftung berichteten kurz über ihre aktuelle Arbeit. Um ihr Wirken der breiten Öffentlichkeit noch besser darzustellen, ist man mit einer eigenen Homepage vertreten. Interessierte können sich dort über die Stiftung sowie über die beiden Stifter Georg und Lucie Kurlbaum und den aktuellen Vorstand informieren.

Der Schwerpunkt der Arbeit lag in der jüngsten Vergangenheit im Bereich der Schülertafel, einem Gemeinschaftswerk der Kurlbaum-Stiftung und der Tafel. Diese Arbeit wurde im laufenden Jahr mit 10.000 Euro gefördert.

Autor: Klaus Sponsel

Info

Wer die Kurlbaum-Stiftung unterstützen will, kann dies mit einer Spende tun: Kurlbaum-Stiftung DE78 7602 0070 0007 8758 35 bei der UniCredit Bank – HypoVereinsbank Nürnberg.

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