Personelles und finanzielles Limit

Förderverein sucht neue Mitstreiter

Nur dank des Engagements des Fördervereins konnte das Freibad in Hirschbach bis heute gerettet werden. Die Ehrenamtlichen kommen allerdings allmählich an ihre Grenzen - und suchen neue Mitstreiter. Foto: Regler2015/02/5_2_1_2_20150220_BAD.jpg

HIRSCHBACH – Der Förderverein Freibad Hirschbach schreit um Hilfe. Personell und finanziell hat der Verein derzeit seine Grenzen erreicht. Seit elf Jahren hat dank des Fördervereins das Freibad Hirschbach überlebt. Ohne die Initiative einiger Mutiger, allen voran Günther Pürner, Ralf Schneider und Kurt Utz, hätte die Gemeinde Hirschbach damals keine Möglichkeit gesehen, dieses Stück Lebensqualität am Leben zu erhalten. Die Vorstandschaft ist bis auf kleine Änderungen immer noch die gleiche wie bei der Vereinsgründung.

Es ist viel geschafft worden in den Jahren, der Förderverein hat immens Geld erwirtschaftet. Die Finanzen der Gemeinde Hirschbach lassen keinen größeren Spielraum zu, als bisher auch, und wenn das schön gelegene Freibad eine Zukunft haben soll, dann braucht es weiterhin Unterstützung. Eine Unterstützung, die aber auf mehr Schultern verteilt wird, als das jetzt der Fall ist. Ein Ansinnen, dass andere Vereine gewisse Aufgaben selbstständig übernehmen, ist bisher fehlgeschlagen.

Tatkräftige Unterstützung kann in Form von finanziellem Beitrag wie auch in Form von Arbeitseinsatz geschehen. Jeder, der sich einbringen will, ist willkommen. Gefragt ist Mitarbeit beim Herrichten des Freibades für die neue Saison und gefragt ist auch Mitarbeit im Förderverein selbst. An der Ausgabenschraube kann nicht mehr gedreht werden. Nicht nur die Energiekosten steigen stetig an. Aus dem Gemeinderat heraus hat sich bereits eine Arbeitsgruppe gegründet, die mit versuchen will, die Einnahmesituation zu verbessern. Ausloten, was noch machbar wäre.

Viele Hände schaffen viel und wenn jeder sich nur ein bisschen bewegt, dann ist es für den Einzelnen nicht zu viel. Wenn es kein Freibad mehr gibt, dann braucht es auch keine Wasserwacht mehr.

Es gibt schon jetzt den Trend, dass immer weniger Kinder schwimmen lernen. Hier kann etwas dagegen getan werden. Jeder kann zumindest ein kleines Scherflein dazu beitragen, und sei es nur mit einer Mitgliedschaft (25 Euro pro Jahr).

Am Freitag, 27. Februar, um 19.30 Uhr findet in der Pilsbar „Kurv´n“ die Jahreshauptversammlung statt.

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