Kommunale Dankurkunde für Manfred Dauphin und Werner Kundörfer

Verdiente öffentliche Anerkennung

Eingerahmt von Bürgermeister Rupprecht (l.) und stellvertretendem Landrat Norbert Reh (r.) die Geehrten Manfred Dauphin, Gerd Steuer und Werner Kundörfer. | Foto: Foto: Lorenz Märtl2015/10/ehrungen_feucht.jpg

FEUCHT – Feierstunde vor der Marktratssitzung: stellvertretender Landrat Norbert Reh überreichte im Namen des Bayerischen Innenminister Joachim Hermann an den langjährigen Kreisrat Werner Kundörfer und an den noch amtierenden Kreisrat Manfred Dauphin eine Dankurkunde für langjähriges verdienstvolles Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung. Für das „kommunalpolitische Urgestein“ Gerd Steuer, der kürzlich vom Regierungspräsidenten Dr. Thomas Bauer mit der „Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung“ in Bronze geehrt wurde, gab es eine nachträgliche Gratulation.

Mit der Auszeichnung, so  Bürgermeister Rupprecht, werde die „vorbildliche ehrenamtliche Arbeit im kommunalen Mandat“ gewürdigt. Er machte deutlich, dass die ehrenamtliche Tätigkeit auch in der heutigen Gesellschaft noch immer keine Selbstverständlichkeit sei. Es sei nicht leicht, Bürgerinnen und Bürger zu finden, die im Interesse des Gemeinwohls ehrenamtliche Aufgaben übernehmen. Man müsse dafür nicht nur Zeit sondern auch Nerven opfern.

3,8 Millionen Ehrenamtliche in Bayern

Stellvertretender Landrat Norbert Reh verwies darauf, dass sich in Bayern 3,8 Millionen Bürger ehrenamtlich engagieren, was er auch dahingehend interpretierte, dass von einer Verdrossenheit bei der Bewerbung für ein Mandat als Kreis- oder Gemeinderat nichts zu spüren sei.

Deswegen müsse man diese Arbeit in der Öffentlichkeit auch anerkennen. Aber meist sei nur Kritik zu hören an Entscheidungen oder wenn irgendwelche Wünsche nicht erfüllt wurden.

An Dauphin und Kundörfer gewandt meinte der stellvertretende Landrat, dass sich beide  mit ganzer Kraft für das Gemeinwohl eingesetzt und durch ihr Engagement das Lebensumfeld im Landkreis und in der Heimatgemeinde tatkräftig mitgestaltet hätten. Deswegen sei es ihm eine besondere Freude und Ehre, den Beiden die Dankurkunde für kommunale Verdienste auszuhändigen. Ihr  Engagement verdiene Lob und Anerkennung.

Manfred  Dauphin (FDP) ist Kreistagsmitglied seit 2002, Sprecher der FDP-Gruppe und derzeit Mitglied in der Ausschussgemeinschaft Bunte Liste. Während seiner Tätigkeit war und ist er Mitglied in den verschiedensten Fachausschüssen und Arbeitsgruppen. Viele Jahre war er auch Mitglied des Marktgemeinderates in Feucht, Vorsitzender und Ehrenvorsitzender des TSV 04 Feucht und stellvertretender Kreisvorsitzender beim BLSV.

Werner Kundörfer (CSU) gehörte dem Kreistag von 1996 bis 2014 an. Auch er war Mitglied in den verschiedensten Fachausschüssen, in denen er mit der ganzen Bandbreite der kommunalpolitischen Arbeit befasst war.

Reh zitierte den Dichter der Romantik, Novalis, der sagte „Idealist sein heißt, Kraft haben für andere“. Diesen Idealismus und diese Kraft hätten die Geehrteenz und im Sinne des Gemeinwohls in allen angesprochenen Bereichen mit großer Fachkompetenz  immer wieder bewiesen.

Bürgermeister Konrad Rupprecht gratulierte zur Auszeichnung und würdigte auch Gerd Steuer, der kürzlich in Ansbach ausgezeichnet wurde (wir berichteten).

In ihren kurzen Dankesworten würdigten die Geehrten die –mit kleinen Ausnahmen – immer gute Zusammenarbeit in den kommunalen Gremien. Manfred Dauphin ta dies in seiner bekannt humorvollen Weise, der seine Zeit als Kreis- und Marktrat so wertete: „Für einen FDPler ist das fast soviel wie Minister.“

Er habe immer gerne mitgearbeitet, was auch Werner Kundörfer betonte. „Diese 18 Jahre waren eine schöne Zeit.“

N-Land Lorenz Märtl
Lorenz Märtl