Mountainbiker lag verletzt in unwegsamem Gelände

Schwierige Rettungsaktion

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FEUCHT – Schwierig – da nur zu Fuß zu erreichen – gestaltete sich gestern die Rettung eines verunglückten Mountainbikers im Waldgebiet Wernloch. Die ärztliche Erstversorgung und anschließende Bergung war somit technisch sehr anspruchsvoll und gelang nur im Zusammenwirken der Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes, der Luftrettung, der Bergwacht und der Polizei.

Gegen 11.30 Uhr hatte der Sohn des Verunglückten die PI Feucht darüber informiert, dass sein Vater verletzt im Waldgebiet zwischen Nürnberg und Wendelstein liege. Der genaue Unfallort war beim ersten Anruf nicht bekannt. Nach polizeilichen Recherchen und mit Hilfe einer Zeugin gelangten die eingesetzten Polizisten, der Notarzt und die angeforderten Kräfte der Bergwacht Lauf zum Verunglückten, der ca. einen Kilometer nördlich von Wendelstein im Waldgebiet Wernloch lag.

Zwölf Meter abgestürzt

Der 53-jährige Biker hatte nach eigenen Angaben einen Wanderweg befahren und dabei mit dem Lenker einen Baum gestreift. Er stürzte anschließend ca. zwölf Meter in die Tiefe und erlitt dabei einen offenen Armbruch links und mehrere Rippenbrüche. Der Verletzte konnte schließlich mit der Seilwinde des Rettungshubschraubers aufgenommen und ins Klinikum Nürnberg-Süd geflogen werden.

N-Land Der Bote
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