PWC: Minister eingeschaltet

MOOSBACH/BIRNTHON — Dr. Clemens Gsell, 3. Bürgermeister der Stadt Nürnberg, setzt sich für Bürgerinitiative Moosbach-Birnthon ein.
Anlässlich der Kirchweiheröffnung in Langwasser berichtete Gsell dem Birnthoner Ortssprecher, Mitglied des Bürgervereins Südost und Sprecher der BI Moosbach-Birnthon, Wolfgang Kautz, über sein weiteres Vorgehen bei der geplanten PWC-Anlage (Rastanlage, hauptsächlich für Lkw) im Reichswald an der A 6 zwischen Moosbach und Birnthon.
Er habe inzwischen den bayerischen Staatsminister des Inneren, Dr. Joachim Herrmann, über das Anliegen der BI Moosbach-Birnthon informiert. Der Minister erwägt, sich dieser Sache anzunehmen und sich nach der Sommerpause unter Umständen die Örtlichkeit persönlich anzusehen und sich bei der BI zu informieren.
Herrmann könnte sich eventuell als mögliche Zwischenlösung ein zehnjähriges Moratorium vorstellen, an dessen Ende eine endgültige Bedarfsprüfung erfolgt. Gsell versprach Kautz, nach der Sommerpause nochmals beim Minister nachzuhaken.
Am 16. September wird sich der Verkehrsausschuss des Nürnberger Stadtrates auf Antrag der CSU-Stadtratsfraktion und der Linken Liste Nürnberg mit der geplanten PWC-Anlage in öffentlicher Sitzung befassen.
Durch mehrfache Besuche von Politikern aller Parteien aus Bund, Land, Kreis, Stadt und Gemeinde, die alle eine gewisse Betroffenheit erkennen ließen, hat die BI ein wichtiges Etappenziel erreicht, nämlich aus ihrem Anliegen ein Politikum zu machen.

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