Gauchsbachrenaturierung

Ohne Zaun keine Hundewiese

Ein Maschendrahtzaun in geeigneter Höhe soll die Hunde vom Gauchsbach fernhalten. Und er entbindet große Hunde von der Leinenpflicht. | Foto: Sviatlana/stock.adobe.com2020/09/Feucht-Hundewiese-Adobe-Stock-scaled.jpeg

FEUCHT – Will Feucht eine Hundewiese am Gauchsbach, führt an einem Zaun kein Weg vorbei.

Im Zuge der Gauchsbachrenaturierung plant der Markt Feucht eine Hundewiese zwischen Zeidlersiedlung und Pfinzingstraße (wir berichteten). Hatte der Gemeinderat noch im August darüber diskutiert, ob diese Wiese überhaupt einen Zaun benötigt, stellte Bauamtsleiter Andreas Brandmann in der Sitzung am Mittwoch klar: „Ohne Zaun wird es keine Hundewiese am Gauchsbach geben.“

Denn die Hunde dürfen den Bach auf keinen Fall erreichen. Das habe ein Wasserrechtsverfahren ergeben. Rita Bogner (Grüne) sieht durch einen Zaun jedoch die Idylle des Ortes gestört und beantragte deshalb, die Hundewiese unter diesen Bedingungen an diesem Ort nicht zu verwirklichen. Ihr Vorstoß fiel mit 8:15 Stimmen durch.

Der Zaun kommt

Wohl auch, da die Gemeinde laut Brandmann kein Ausweichgrundstück vergleichbarer Größe anzubieten hat. Mit 16:7 Stimmen beschloss der Rat im Gegenzug, das 1500 Quadratmeter große Areal mit einem Maschendrahtzaun zu begrenzen: für knapp 20 000 Euro. Dies ermöglicht es Haltern von Hunden mit einer Schulterhöhe von mehr als 50 Zentimetern zudem, ihre Tiere dort frei laufen zu lassen. Im restlichen Gemeindegebiet gilt für sie nämlich Leinenpflicht

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