Grünes Licht für das Bauprojekt

Neue Wohnungen in Feucht

Der ehemalige Getränkemarkt Götz wird abgerissen, hier entsteht ein Mehrfamilienhaus. | Foto: Alex Blinten2020/08/Feucht-Mehrfamilienhaus.jpg

FEUCHT – Der Bauausschuss des Marktgemeinderats gibt grünes Licht für ein Bauvorhaben der Sparda Immobilien Welt. 
Das große Mehrfamilienhaus entsteht auf dem Grundstück des ehemaligen Getränkemarkts Götz.

Die Sparda Immobilien Welt GmbH will in der Schwabacher Straße in Feucht auf dem Grundstück des ehemaligen Getränkemarkts Götz ein Mietshaus mit 17 Wohnungen, darunter auch Sozialwohnungen, bauen. Bauamtsleiter Andreas Brandmann hat das Projekt im Bauausschuss vorgestellt. Hier gab es dazu einhellige Zustimmung.

Auf drei Geschossen, so sieht es das vorläufige Konzept der Bauherrin vor, sollen Wohnungen entstehen. „Das passt zur Umgebung“, stellt Brandmann mit dem Hinweis auf die Höhe der Bebauung in der Nachbarschaft fest. Das ehemalige Hotel Bauer ist viergeschossig, so dass die Sparda Immobilien theoretisch ebenfalls viergeschossig planen könnten. Den jetzt vorgesehenen drei Geschossen jedenfalls stimmt die Feuchter Bauverwaltung zu. Ebenso der geplanten Tiefgarage. „Die begrüßen wir, weil dann Grünflächen auf dem Grundstück bleiben“, sagt Brandmann, der auch darauf hinweist, dass die Bauherrin sich bereit erklärt hat, Sozialwohnungen zu realisieren.

„Perfekte Planung“

Horst Käppner (CSU) spricht von einer perfekten Planung. „Ein sehr gutes Gebäude, das sich problemlos einfügt.“ Der CSU-Marktgemeinderat weist auch darauf hin, dass die Sparda Immobilien „für den kleinen Mann“ baut. Er ist deshalb zuversichtlich, dass dementsprechend sozialer Wohnungsbau in der Schwabacher Straße entsteht. Froh darüber, dass es neue Sozialwohnungen gibt, sind auch Lothar Trapp und Petra Fischer (beide SPD). „Überhaupt unterscheidet sich dieses Projekt von anderen, weil hier Mietwohnungen gebaut werden“, stellt Fischer fest.

Auch Hermann Weichselbaum von den Feuchter Grünen ist einverstanden mit den Plänen. Er spricht von einem Gewinn für das Feuchter Ortsbild.

Eine Zufahrt zu dem neuen Objekt wird es allerdings nicht von der Schwabacher Straße aus geben, erläuterte Andreas Brandmann. Die ist von der Bogenstraße her vorgesehen, weshalb Harald Danzl (CSU) daran erinnerte, dass es hier möglicherweise Probleme geben könnte. „Die Einfahrt in die Tiefgarage über die Bogenstraße wird für die Anlieger möglicherweise kein Spaß.“

Am Ende stellte der Bauausschuss diese Bedenken zurück und gab einstimmig grünes Licht für das Bauprojekt.

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