Arbeitsvertrag auf Basis eines Kooperationsvertrags mit der PFH

Grundschule erhält Heilpädagogen

Die Grundschule Feucht bekommt einen Heilpädagogen, beschloss der Marktgemeinderat. | Foto: Spandler2017/05/grundschule.jpg

FEUCHT – Wie in Altdorf und in Wendelstein wird nun auch an der Feuchter Grundschule ein Heilpädagoge seinen Dienst aufnehmen. Grundsätzlich war man sich darüber schon zu Beginn der jüngsten Marktgemeinderatssitzung einig, nur in welcher Form die Kraft der Schule zur Verfügung stehen sollte, wurde noch diskutiert. Florian Schmidt vom Hauptamt stellte drei Alternativen vor.

Eine Option wäre, dass der Pädagoge beim Markt Feucht angestellt wird. Diese Lösung wurde in der Diskussion allerdings nicht weiter verfolgt. In Wendelstein wird bei Bedarf ein Heilpädagoge aus einer Praxis gebucht und nach geleisteten Stunden bezahlt. In Altdorf arbeitet der Heilpädagoge sehr eng mit der Jugendsozialarbeiterin an der Grundschule zusammen.

Die Schüler werden einzeln oder in Gruppen auf Anfrage der Lehrer oder der Eltern individuell gefördert. In dieser Zeit sind sie nicht im Unterricht.
Schmidt erläuterte, dass der Pädagoge einen 40-Stunden-Vertrag mit der Privaten Fachakademie für Heilpädagogik Feucht (PFH) hat, von denen er mittels eines Kooperationsvertrags 20 Stunden pro Woche an der Grundschule Altdorf arbeitet. Die Personalkosten werden jeweils zur Hälfte von der Stadt und von der PFH getragen.

Dieses Modell konnten sich auch die Marktgemeinderäte für den Markt Feucht gut vorstellen und beschlossen einstimmig, einen derartigen Kooperationsvertrag auszuarbeiten und abzuschließen sowie die Mittel von 1800 Euro in den Haushalt einzustellen.

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N-Land Gisa Spandler
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