Aktion am 29. Oktober im Andenken an Daniel Ernst

Ermordeter Beamter war aus Feucht

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FEUCHT – Der bei einem Polizeieinsatz in Georgensgmünd erschossene Beamte Daniel Ernst hat in Feucht gewohnt. Wie berichtet starb der 32-Jährige, nachdem ein sogenannter Reichsbürger das Feuer eröffnet hatte und ein Geschoss neben der Schutzweste des Feuchters eindringen konnte.

Nach dem Mord an dem Feuchter Polizeibeamten hat die Bayerische Polizeistiftung nach Rücksprache mit den Angehörigen ein Spendenkonto zu Gunsten aller im Dienst geschädigter Polizistinnen und Polizisten eingerichtet. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann unterstützt den Spendenaufruf. „Der schreckliche Tod unseres Polizeikollegen geht uns immer noch sehr nahe“, betonte Herrmann. Das sei ein schlimmer Verlust für die Bayerische Polizei und vor allem für die Angehörigen. „Leider werden unsere Polizistinnen und Polizisten immer häufiger Opfer von Gewalttaten“, erklärte der Minister. „Umso wichtiger sind engagierte Menschen, die unseren Polizeibeamten und ihren Angehörigen solidarisch in der Not zur Seite stehen.“

Hier leiste die Bayerische Polizei-Stiftung Großartiges. Sie unterstütze Angehörige von Polizistinnen und Polizisten, die während ihres Dienstes ums Leben gekommen sind, sowie Polizeibeamte, die im Dienst dauerhafte gesundheitliche Schäden erlitten haben. Die Bayerische Polizei-Stiftung hat das Spendenkonto unter folgender Bankverbindung eingerichtet: Bayerische Polizeistiftung BBBank eG, IBAN: DE84 6609 0800 0023 3333 37, BIC: GENODE61BBB, Kennwort: Georgensgmünd.

Die Kollegen von Daniel Ernst werden am Samstag, 29. Oktober, um 15 Uhr, an welchem Ort sie sich auch befinden, eine Gedenkminute für den Verstorbenen einlegen. Streifenwagen werden dann im ganzen Bundesgebiet mit Warnblinkern und Blaulicht am Straßenrand anhalten. Die Innenminister der Bundesländer haben die Gedenkminute am 29. Oktober inzwischen genehmigt.

N-Land Der Bote
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