Ausstellung zur Fränkischen Schweiz

Die Schöne vor der Haustür

Ein Wahrzeichen der Fränkischen: die Ruine Neideck | Foto: Fraenkische Schweiz/Florian Trykowski2020/01/Feucht-Ausstellung-Neideck-c_TZ_Fraenkische_Schweiz-Florian_Trykowski-scaled.jpg

FEUCHT – Sehenswerte Regionen werden gerne mit dem Beinamen Schweiz versehen, so auch die Fränkische Schweiz. Sie liegt zwar gewissermaßen vor der Haustür und beginnt bereits bei Hersbruck, ist aber dennoch nicht allen in ihren Ausmaßen und Besonderheiten bekannt. Der Feuchter Umweltbeirat zeigt den Naturpark nun in einer Ausstellung von ungekannten Seiten.

Thematisch geht die Ausstellung sowohl auf kulturhistorische als auch touristische Themen ein und hebt insbesondere die geologischen und biologischen Besonderheiten im Naturpark hervor. Somit ergibt sich ein gelungener Rundumblick über die Vielfalt von Kultur und Landschaft der Fränkischen Schweiz.

Außerdem gibt sie einen Überblick über landwirtschaftliche Besonderheiten der Region und schafft eine Verknüpfung mit den zugehörigen Lebensräumen in der Kulturlandschaft des Naturparks und deren Biodiversität. Neben den menschengemachten Lebensräumen wird auch auf die natürlichen Ökosysteme wie Felsen, Höhlen und Flüsse und deren Entstehung und Dynamik eingegangen.

Ausstellung wandert an die Schulen

Dies erläutern Infotafeln zu Geologie, Flora & Fauna, Obstanbau und Beweidung ebenso wie zu den Themen Wanderparadies, Klettereldorado, Faszination Höhlen und Genussregion. Die Ausstellung ermöglicht aber auch aktives Erkunden und Kennenlernen. So gibt es ein Metallgerüst zum Üben verschiedener Kletterknoten, ein Bienenmodell, einen Holzbaum zum Kennenlernen der Baumarten und eine Tafel zu Vogeluhr und Totholz.

Achter, Prusik oder HMS? Ernst Klier und Katharina von Kleinsorgen versuchen sich an verschiedenen Kletterknoten. Foto: Herbert Bauer2020/01/Feucht-Naturpark-Ausstellung-Klier-von-Kleinsorgen-scaled.jpg

Die Ausstellung im Pfinzingschloss eröffneten Feuchts zweite Bürgermeisterin Katharina von Kleinsorgen (CSU) und Umweltbeirats-Vorsitzender Ernst Klier (SPD) am Dienstagabend. „Wir wollen dazu beitragen, dass die Menschen die Schönheiten in der Nähe entdecken. Und wir wollen Natur erlebbar machen, in Feucht und in unserer Umgebung“, sagte Klier und dankte Gabriele Kaiser vom Feuchter Bauamt für Anregung und Organisation. Treffend zitierte Klier zudem den Geschäftsführer des Naturparks, Wolfgang Geißner: „Die Leit soll’n sehen, wie schee es bei uns ist.“

Hilfreich ist dazu sicher, dass die Ausstellung nicht nur bis Donnerstag, 23. Januar, im Pfinzingschloss zu sehen ist. Im Anschluss wird sie in der Grund- und Mittelschule aufgebaut und bis Ende Februar unterrichtsbegleitend eingesetzt.

Info: Die Ausstellung „Natur und Mensch – 50 Jahre Naturpark Fränkische Schweiz“ ist bis Donnerstag, 23. Januar, zu folgenden Zeiten im Feuchter Pfinzingschloss zu sehen: montags und dienstags von 8.30 bis 16.30 Uhr, donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr, mittwochs und freitags von 8.30 bis 12 Uhr.

N-Land Herbert Bauer
Herbert Bauer