Marktgemeinde lud 60 Helferinnen und Helfer ein

Danke-Essen für den Helferkreis

Die Marktgemeinde hatte die Mitglieder des Helferkreises zu einem Dankeschön-Essen eingeladen. Zum „Nachtisch“ gab es einen Scheck über 2000 Euro. | Foto: Marktgemeinde Feucht2017/02/Dankesessen-Asylhelferkreis-2017_1.jpg

FEUCHT – Dass es ohne sie nicht geht, stellte Bürgermeister Konrad Rupprecht ganz unumwunden fest. Zu einem großen Dankeschön-Essen hatte die Marktgemeinde 60 Bürgerinnen und Bürgern eingeladen, die sich im Helferkreis für Flüchtlinge und Asylsuchende in Feucht ehrenamtlich engagieren.

Ohne Ihre Hilfe wäre es der Verwaltung des Marktes Feucht nicht möglich gewesen, die Situation so gut zu meistern! Ohne Sie geht es auch in Zukunft nicht„, sagte Rupprecht. Er bedankte sich im Namen des Marktes Feucht, des Marktgemeinderates und auch ganz persönlich. „Ich hoffe, dass unser Buffet heute die Symbolwirkung eines großen Dankeschöns hat.

Dass Flüchtlinge und Asylbewerber nach Feucht kommen, hatte die Gemeindeverwaltung im zweiten Halbjahr 2014 erfahren. Es wurde schnell reagiert, bereits im November gab es dazu einen Infoabend in der Reichswaldhalle. Von Seiten des Landratsamtes wurde hier bekannt gegeben, dass im Sommer 2015 Asylbewerber im ehemaligen Hotel Bauer unterkommen sollen, worauf sich sehr schnell ein Kreis von Bürgerinnen und Bürgern bildete, deren Intension es war, den Menschen aus den Krisengebieten zu helfen.

Dass dann bereits Monate vorher, im Januar 2015, schon die ersten Männer in eine Unterkunft in der Röthenbacher Straße kommen sollten, war zu Zeiten des Infoabends noch gar nicht bekannt. Ab diesem Moment war in Feucht Flexibilität gefragt: sowohl im Rathaus, wo der Verwaltungsaufwand gestemmt werden musste, als auch beim Helferkreis, der von einer Sekunde auf die andere ein Ehrenamt übernahm, „das sehr fordernd ist – manchmal bis zum Äußersten“.

Rupprecht hob deutlich hervor, dass die Helferinnen und Helfer die Schicksale hautnah miterleben, was nicht einfach ist.

Laut Bürgermeister gingen die Helfer mit gutem Beispiel voran, leisteten ganz pragmatisch Alltagshilfe und täten dabei auch noch so viel mehr für die Seele der Asylbewerber. „Sie machen bedürftigen und traumatisierten Menschen das Leben in der Fremde erträglicher, gewiss sogar ein bisschen lebenswerter. Das ist ein edles Handeln, das höchste Anerkennung verdient.“

Scheck zum Nachtisch

Der Einladung zum Abendessen waren über 60 Helferinnen und Helfer gefolgt. Ein Raunen ging durch die Menge, als der Erste Bürgermeister im Anschluss an seine Rede einen Scheck über 2000 Euro an Klaus-Peter Päuser überreichte. Der Sprecher des Helferkreises nahm die Spende freudig entgegen und bedankte sich herzlich im Namen aller Mitglieder dafür. Für die musikalische Umrahmung  des Abends sorgten die „Namenlosen“.

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