Bis in den Donnerstagvormittag hinein Stau in Richtung Heilbronn

Brennender Schoko-Laster blockiert die A6

So sieht es aus, wenn die Feuerwehr und das THW 18 Tonnen Schokokekse auf der Autobahn umladen müssen.2013/03/schokolaster_auf_a6.jpg

FEUCHT/NÜRNBERG  – Bier oder Joghurt auf der Straße – alles schon da gewesen. Vergangene Nacht aber wäre beinahe 18 Tonnen Schokoladenkekse auf der Autobahn gelandet. Die Folge: Mitten im morgendlichen Berufsverkehr staute es sich auf der A6.

Ein 24-jähriger Lasterfahrer, der auf der A 6 in Richtung Heilbronn unterwegs war, musste seine Fahrt unterbrechen, nachdem ein Reifen wohl wegen überhitzter Bremsen Feuer gefangen hatte. Andere Brummifahrer hatten ihm kurz zuvor per Lichthupe signalisiert, dass an seinem Fahrzeug etwas nicht stimmt.

Daraufhin hielt er an der Anschlussstelle Langwasser an. Doch ein Reifen seines Sattelaufliegers brannte da schon. Der 24-Jährige versuchte noch, das Feuer zu löschen, doch laut Polizei griffen die Flammen schnell auf den Planenaufbau über – und auf die etwa 18 Tonnen Schokokekse, die der Lkw geladen hatte. Geistesgegenwärtig kuppelte der Fahrer noch die Zugmaschine ab. Den Rest erledigte die Feuerwehr aus Nürnberg und Altenfurt. Die Bergungsarbeiten unterstützte das THW Lauf. Der Sachschaden beläuft sich auf 100.000 Euro.

Der Notruf bei den Rettungskräften ging um 3.30 Uhr ein. Die Feuerwehrmänner  sperrten die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Ost und Langwasser zeitweise komplett.

Die Schokolade, die der Lkw geladen hatte, musste umgeladen werden. Diese Arbeit zog sich bis in den Vormittag hin. Da der Laster auf dem Standstreifen stand, war der Verkehr dadurch aber nur geringfügig gestört.

Allerdings kam es zu zahlreichen Auffahrunfällen, während sich die Rettungskräfte um den brennenden Brummi kümmerten, weshalb sich der Verkehr in Richtung Heilbronn noch mitten im Berufsverkehr staute. Die Ausfahrt an der Anschlussstelle Langwasser war komplett gesperrt, die Auffahrt davon dagegen nicht betroffen.

Laut Polizei hat sich der Stau inzwischen aufgelöst.

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