Lkw-Unfall auf der A 6

26 Tonnen Eisenschrott landeten im Graben

Die Bergung gestaltete sich kompliziert, erst nach über 10 Stunden waren die Arbeiten abgeschlossen. Foto: Blinten2014/10/unfall-a6.jpg

FEUCHT – Viel Geduld brauchten Autofahrer, die am Montagabend auf der A 6 von der Anschlussstelle Leinburg kommend in Richtung Autobahnkreuz Nürnberg-Ost unterwegs waren. Dort war ein mit Schrott beladener 40-Tonner nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in der Böschung umgekippt.

Dabei verteilte sich 26 Tonnen Eisenschrott im Graben neben der Autobahn. Der 50-jährige tschechische Fahrer des Lkw, der beim Unfall unverletzt blieb, schilderte Polizeibeamten, dass er mit dem Fahrzeug ins Bankett geraten sei und wegen des weichen Bodens nicht mehr gegensteuern konnte. Dann sei der Laster umgekippt. Die Bergung gestaltete sich kompliziert. Mit einem auf der rechten Spur der A 6 aufgestellten Schwerlastkran richtete die Altdorfer Bergefirma Tom Thompson den havarierten Laster auf. Die verstreuten Schrottteile wurden mit einem Schaufelbagger zusammen geschoben. Aus dem ausgelaufenen Tank des Lasters liefen 600 Liter Diesel aus, der Kraftstoff versickerte im Erdreich. Zwischenzeitlich ist das Wasserwirtschaftsamt eingeschaltet. Die Bergung dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Das THW Lauf sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete sie aus, die Autobahnmeisterei Lauterhofen war zur Reinigung im Einsatz. Den Schaden am Lkw beziffert die Polizei auf 35.000 Euro, hinzu kommen die Kosten für die Bergung.

N-Land Alex Blinten
Alex Blinten