Weihnachtsspende

EuWe spendet 10 000 Euro an die Caritas

Margit Schlenk, Magdalena Krebs und Michael Groß von der Caritas Nürnberger Land freuten sich über die Weihnachtsspende der Laufer EuWe GmbH, überbracht von Geschäftsführer Oliver Kleesattel und Produktionsleiter Jürgen Klein (v.l.). | Foto: Beck2020/11/EuWe-Spende-an-Caritas-Lauf-191120-Foto-Beck-scaled.jpg

LAUF – Der Laufer Automobilzulieferer Eugen Wexler (EuWe) spendet jedes Jahr zur Weihnachtszeit mehrere Tausend Euro für ein soziales Projekt seiner Wahl. Dieses Mal freut sich die Caritas Nürnberger Land über die Spende von 10 000 Euro, die der Unterstützung von Menschen, die unter der Coronakrise leiden, dienen soll.

„Statt unseren Kunden Weihnachtsgeschenke zu schicken, spenden wir die 10 000 Euro. Obwohl wir in diesem Jahr durch Corona weniger Gewinn gemacht haben, haben wir entschieden, die gleiche Summe wie sonst zu spenden“, sagte der Geschäftsführer von EuWe, Oliver Kleesattel.

Er übergab den symbolischen Scheck im Grünen Haus der Caritas in Lauf gemeinsam mit Jürgen Klein, Leiter der EuWe-Produktion in Europa. „Wir sind uns als Familienunternehmen der gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Die soziale Unterstützung von Menschen passt zu unserer Unternehmenskultur“, sagte Klein. Es sei außerdem ein Anliegen der Firma Wexler, dass das Geld in der Region bleibt.

Wo man es dringend braucht

An einem runden Tisch wird bei EuWe jedes Jahr der Begünstigte aus einer Reihe von verschiedenen Kandidaten gewählt. „Das Geld soll dorthin fließen, wo es am dringendsten gebraucht wird. In diesem Jahr war es uns besonders wichtig, dass die Spende in Corona-Hilfen investiert wird“, sagte Kleesattel.

Und da die Caritas diverse Projekte in Sachen Corona auf die Beine gestellt hat, klingelte Mitte November bei Michael Groß, Geschäftsführer der Caritas Nürnberger Land, das Telefon. „Ich war sprachlos. Wir nehmen die Spende mit großer Dankbarkeit entgegen“, sagte Groß bei der Übergabe. Der Schwerpunkt der Corona-Projekte der Caritas liegt laut Groß bei den sozialen Kontakten. „Die materielle Hilfe übernimmt der Staat. Wir kümmern uns um die Menschen, die alleine daheim sitzen und unter der Einsamkeit besonders leiden.“

Hilfe für die Nachbarschaftshilfe

Dabei handle es sich vor allem um ältere Menschen, arme Familien oder Menschen mit Behinderung. „Die Caritas unterhält zum Beispiel eine Nachbarschaftshilfe, organisiert öffentliche Aktionen im Freien und arbeitet an Ideen, wie man die Bürger zur Kontaktaufnahme mit einsamen Menschen motivieren kann.“ Aktuell stehe die Ansteckungsvermeidung im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Interesses. „Aber wir versuchen, die Isolation der Menschen zu durchbrechen“, sagte Groß.

Die Caritas will mit der Spende unter anderem die Mitarbeiter bezahlen, die an den Corona-Projekten arbeiten.

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