Musik im Hersbrucker Rosengarten

Erfolgreiches Debüt der Stadtmusik nach langer Pause

Auch einen Mitspieler aus der Ukraine hatte die Hersbrucker Stadtmusik bei ihrem Auftritt dabei. | Foto: Privat2022/05/a463462324i0004_max1024x.jpeg


HERSBRUCK – Nach der langen Corona-Pause haben die Bläser der Hersbrucker Stadtmusik einen erfolgreichen Neustart gefeiert.

Am wolkenlosen Himmel ein kräftiges Blau, das frische Grün der Rosengartenwiese, üppig blühende Rhododendren und hellgrün sprießende Laubblätter: In malerischer Kulisse wartete das Publikum beim Open-Air-Konzert im Rosengarten gespannt auf die Bläser der Hersbrucker Stadtmusik.

Wie würde die Truppe nach zwei Jahren Corona klingen? Wie befreit ertönten die ersten schmissigen Melodien, voll Begeisterung und Freude, wieder gemeinsam zu musizieren. Traditionelle Blasmusikstücke, wie der Frankenliedmarsch und die Gablonzer Perlen, wechselten sich ab mit Oldies, wie der Muppet show und Smoke on the water, und internationalen Melodien, wie Klezmer und Carribean summer.

Ukrainer im Team

Erste Vorsitzende Ines Kiefer bemerkte, „wenn alle Völker miteinander musizieren würden, gäbe es keine Kriege“ und stellte einen neuen Mitspieler aus der Ukraine vor. Der brachte sich als Profimusiker an der Tuba voll Freude mit ein – sein Notenständer trug die Farben der ukrainischen Flagge. Philipp Wild dirigierte gewohnt energisch und voller Elan und seine Bläser ließen ihn immer wieder den Daumen heben. So zeigte er, dass sie nicht verlernt hatten, seine Anforderungen an Präzision, Dynamik, Tempowechsel und Melodieführung zu erfüllen.

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