„Waldbrand“ bei Engeltal gelöscht

Großübung des Hilfeleistungskontingents

Aus unwegsamem Gelände mussten auch Verletzte geborgen werden2012/07/uebung1_New_1342364132.jpg

NÜRNBERGER LAND – Für das sogenannte Hilfeleistungskontingent der Feuerwehren im Nürnberger Land war am Samstag eine Großübung angesetzt.

Das Hilfeleistungskontingent besteht aus insgesamt vier Löschzügen und wird aus verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen aus dem Landkreis Nürnberger Land zusammengestellt.

Das Kontingent soll im Bedarfsfall überörtlich zum Einsatz kommen.

Zu Übungszwecken trainiert das Kontingent allerdings regelmäßig innerhalb des Landkreises.

Stand im vergangenen Jahr noch die Übung der Konvoifahrt auf dem Programm, wurde diesmal der Ernstfall geübt.

In einer monatelangen Vorbereitung hatte sich die Führungsgruppe des Nürnberger Landes um Kreisbrandinspektor Holger Herrmann eine entsprechende Übung ausgedacht und ausgearbeitet.

So hieß es am Samstag „Marschbefehl für das Hilfeleistungskontingent des Nürnberger Landes“. Daraufhin trafen sich die Einheiten am Gerätehaus in Lauf. Dort bekam man dann den Einsatzbefehl. Es ging nach Engelthal, wo ein Waldbrand angenommen wurde. So galt es die Wasserversorgung sicherzustellen (lange Förderstrecken/Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge zu einem Faltbehälter), eine Verletztensammelstelle einzurichten und Personen aus misslichen Lagen zu befreien.

Alle der rund 200 Feuerwehrleute kamen mit den insgesamt 26 Feuerwehrfahrzeugen zum Einsatz. Kontingentführer, Kreisbrandinspektor Peter Schlerf, stand an der Spitze des Führungsstabs. Dieser war im Führungs- und Lageanhänger des THW Lauf untergebracht.

Nach knapp zweieinhalb Stunden einschließlich der Anfahrt im Konvoi nach Engelthal war die Übung beendet. Da erheblich Schlauchmaterial zum Einsatz gekommen war, zogen sich die Aufräumarbeiten hin.

Zum Abschluss traf man sich in der Schule von Engelthal zur Abschlussbesprechung.

Die Truppe des BRK Hersbruck hatte eine warme Suppe mit Würstchen vorbereitet, damit sich die Helfer nach getaner Arbeit stärken konnten.

Kreisbrandrat Norbert Thiel bedankte sich bei allen Teilnehmern und zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Der besondere Dank galt dem Team um KBI Herrmann für die Vorbereitung der Übung.

N-Land Der Bote
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