Landkreis rüstet Ehrenamtliche aus

Drohnen für die Feuerwehr

Landrat Armin Kroder zeigt das Drohnenmodell, das die Ehrenamtlichen künftig im Nürnberger Land einsetzen werden. Die Feuerwehren benötigen für ihre Zwecke die laut Listenpreis über 5000 Euro teure Wärmebild- und Restlichtkamera E10T, mit der die Hexacopter deshalb ausgestattet sind. | Foto: LRA2020/09/Uebergabe_Drohne_by_Bitzigeio-scaled.jpg

NÜRNBERGER LAND –Die Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises bekommen bei ihren Einsätzen schon bald Unterstützung aus der Luft. Zwei Drohnen sollen vor allem zur besseren Einschätzung der Lage vor Ort verwendet werden, wie das Landrats­amt am Freitag mitteilte.

Hierfür wird eine Gruppe von Feuerwehrleuten zu Drohnenpiloten ausgebildet.

Die Hexacopter des Typs H520 der Firma Yuneec sind mit einer hochauflösenden Kamera mit Wärmebildfunktion ausgerüstet. Denkbare Einsatzszenarios sind Großschadens­ereignisse sowie die Suche nach Glutnestern oder Vermissten.

Stationiert werden die Drohnen bei der UG-ÖEL, der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, die in Schwarzenbruck beheimatet ist. Die neu gebildete Fachgruppe Drohne, geleitet von Sven Munker, kann bei Einsätzen aber auch separat alarmiert werden. Leiter der UG-ÖEL ist Roland Eckstein

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