Überblick für die Feiertage

Diese Corona-Regeln gelten an Weihnachten

Zu zweit Weihnachten zuhause feiern ist kein Problem, aber wie sieht es mit einem Treffen von mehr Menschen aus? | Foto: deagreez/stock.adobe.com2021/11/AdobeStock-292328687.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, Sperrstunde und mehr: Zwar sollen die Corona-Maßnahmen erst nach Weihnachten am 28. Dezember erneut verschärft werden, dennoch gibt es für die anstehenden Feiertage bereits einige Regelungen.

Damit Sie vor und nach dem Festtagsbraten und zwischen Familientreffen nicht den Überblick verlieren, haben wir hier kurz zusammengefasst, auf was Sie achten sollten:

Wer darf an Weihnachten gemeinsam feiern?

Aktuell dürfen sich bis zu 50 Menschen in Innenräumen und bis zu 200 Menschen im Freien treffen. Voraussetzung ist allerdings, dass alle Beteiligten geimpft oder genesen sind. Diese Regeln gelten bis einschließlich 27. November. Sobald eine Person dabei ist, die weder geimpft, noch genesen ist, sind Feiern nur noch im kleinsten Kreis möglich. Angehörige eines Haushaltes dürfen dann nur maximal zwei Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder bis zwölf Jahre und drei Monate sind von dieser Regelung ausgenommen.

Ab 28. November treten allerdings die von Bund und Ländern beschlossenen schärferen Kontaktbeschränkungen in Kraft. Dann dürfen sich nur noch maximal zehn Geimpfte oder Genesene treffen, ob sie das draußen oder drinnen tun, spielt keine Rolle. Das gilt auch für Silvesterfeiern.

Wo darf man an Weihnachten feiern?

Restaurants, Gaststätten und Hotels dürfen öffnen – allerdings gilt die Sperrstunde ab 22 Uhr auch an den Weihnachtsfeiertagen. Außerdem gilt in Gastronomie, Hotels und bei körpernahen Dienstleistungen nach wie vor die 2G-Regel. Es darf also nur zum Gänsebratenessen ins Restaurant, wer vollständig geimpft, oder genesen ist. Wer nicht spontan essen geht, sondern seine private Weihnachtsfeier ins Restaurant belegt, braucht außerdem einen negativen Schnelltest.

Eine Ausnahmeregelung gilt für Schüler. Diese dürfen auch ohne Impfnachweis mit ins Restaurant. Wer mit Bus, oder Bahn fährt, muss allerdings auch hier acht geben: Nicht für für Erwachsene gilt aktuell die 3G-Regel für die öffentlichen Verkehrsmittel. Auch ungeimpfte Kinder ab sechs Jahren brauchen in den Weihnachtsferien einen negativen Schnelltest für Bus und Bahn. 

Nicht erlaubt ist es, die Feier spontan auf einen öffentlichen Platz zu verlegen. Das ist laut der aktuellen Infektionsschutzverordnung verboten, ebenso wie das Konsumieren von Alkohol auf öffentlichen Plätzen, oder anderen öffentlichen Orten.

Was ist mit Gottesdiensten?

Weihnachtsgottesdienste dürfen stattfinden. Hier ist es am Sinnvollsten, sich direkt bei der jeweiligen Kirchengemeinde über die Zugangsbeschränkungen zu informieren. Manche Gotteshäuser haben bereits im Vorfeld Platzkarten vergeben, andere setzen auf eine 2G plus Regel und wieder andere verlegen die Christmette ins Freie, wo auf einen ausreichend Abstand untereinander zu achten ist.

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