Trinkl legt Ämter nieder

CSU sucht Nachfolger

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RÖTHENBACH — Cornelia Trinkl (CSU), die zur neuen Nürnberger Schulreferentin gewählt wurde, wird zum 31. August ihre Ämter als stellvertretende Landrätin und Fraktionsvorsitzende der CSU im Kreistag niederlegen. „Ich habe immer gesagt, es ist wichtig, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren“, sagt Trinkl im Gespräch mit der PZ – ein Seitenhieb auf Armin Kroder, den sie zuletzt für seine „Doppelfunktion“ als Landrat und Bezirkstagspräsident kritisiert hatte.

Weiterhin möchte sie allerdings ihre Mandate als Stadträtin in Röthenbach und als „normale“ Kreisrätin wahrnehmen. Rechtlich sei das zulässig, „und mein Herz schlägt einfach zu sehr für die Region“.

Namen für ihre Nachfolge gibt es laut Trinkl noch nicht. Man habe erst die Wahl am Mittwoch abwarten wollen, kommende Woche geht es zur Beratung in die Kreistagsfraktion. „Ich bin mir sicher, dass wir schnell zu Ergebnissen kommen“, betont Trinkl, die ihre Stelle als Schulreferentin am 1. September antritt.

Ihre Stellvertreter als Vorsitzende sind bisher Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel, Schnaittachs Bürgermeister Frank Pitterlein und Thomas Ritter aus Burgthann. Sie könne sich vorstellen, dass es in puncto Fraktionsvorsitz auf einen von ihnen zulaufe, meint die 38-Jährige. Auch bei der Suche nach einem neuen Landratsstellvertreter hofft sie „auf breiten Konsens“.

Ihre Wahl zur Schulreferentin beschreibt die zweifache Mutter, die bislang am Röthenbacher Gymnasiums als Lehrerin tätig war, als Ende eines langen Bewerbungsverfahrens. Die Themen für ihre neue berufliche Aufgabe lägen auf der Hand. So gehe es primär darum, den Schulbetrieb unter Corona-Auflagen ab September sicherzustellen. Schwerpunkte sind außerdem das bestehende Sanierungsprogramm für die Nürnberger Schulhäuser, die Frage nach Neubauten und der Ausbau der Betreuung angesichts des baldigen Rechtsanspruchs auf Hortplätze.

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