Knapp 8000 Kilometer für die Marktgemeinde

Stadtradeln: „Feucht ist fleißig“

Nicht nur Bürgermeister Konrad Rupprecht fährt als Starradler voran. Feucht liegt bei der derzeitigen Stadtradel-Aktion an der Spitze. Foto: Noäi2012/08/stadtradelnzwibilanz_New_1343824804.jpg

FEUCHT – „Feucht ist echt fleißig“, meinte in einer E-Mail die Stadtradel-Beauftragte des Landratsamtes Nürnberger Land, Silke Röser, die den Überblick über alle teilnehmenden Kommunen im Landkreis hat. Und tatsächlich kann man nach eineinhalb Wochen der insgesamt dreiwöchigen Aktion feststellen: Feucht hat die Nase mit etwa 8000 erradelten Kilometern ganz weit vorne!

Über 50 Teilnehmer aus Feucht treten für ein besseres Klima in die Pedale. Knapp 8000 Kilometer haben sie so alle zusammen schon mit dem Drahtesel zurückgelegt. Der gesparte CO2-Ausstoß beläuft sich dabei auf über 1100 kg CO2 (diese Berechnung basiert auf 144g CO2/Personen-Kilometer). Allein Bürgermeister Konrad Rupprecht, der als Teamkapitän der „Rathaus-Radler Feucht“ und Starradler für drei Wochen komplett auf das Auto verzichtet, kann in den ersten eineinhalb Wochen zusammen mit seinen Teamkollegen über 2000 Kilometer auf dem Fahrrad verbuchen. „Natürlich ist das auch irgendwie ein amüsanter Wettkampf unter den Kommunen“, zwinkert er. „Aber die Tatsache, dass wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um auf den Klimaschutz hinzuwirken, freut mich ungemein.“

Unter den Kommunen im südlichen Landkreis ist Feucht einsam an der Spitze. Auf Platz zwei folgt Schwarzenbruck mit 4029 Kilometern und 580 kg eingespartem CO2 vor Burgthann mit 3358 Kilometern und 483,6 kg CO2. Winkelhaid folgt mit 2056 Kilometern und 296 kg CO2 vor Leinburg mit 837 Kilometern und 120,5 kg CO2

Wer sich diesem Teamgedanken anschließen möchte, kann das gerne noch bis zum 10. August tun. Unter www.stadtradeln.de kann man sich mit einem Team anmelden oder einem bereits bestehenden Team anschließen. Es winken zahlreiche Preise.

Der ADFC Nürnberg nimmt das Stadtradeln zum Anlass, in Feucht am Samstag, 4. August, am Sparkassenplatz eine Fahrrad-Codieraktion durchzuführen. Zwischen 9 und 14 Uhr kann man sein Fahrrad bei der Codierung registrieren lassen.

Eine Codierung schreckt einerseits professionelle Diebe ab, zum anderen lässt sich dadurch ein aufgefundenes Rad dem Besitzer wieder zuordnen – viele Fundräder werden versteigert, weil genau das nicht möglich ist. Zudem erleichtert der Code den Eigentumsnachweis. Die Codierung gilt bundesweit und wird von der Kriminalpolizei empfohlen. Wichtig ist, dass das Eigentum am Fahrrad nachgewiesen wird, also sind Kaufbeleg und Personalausweis zur Codieraktion mitzubringen. Bei Kindern muss ein Erziehungsberechtigter unterschreiben.

Der Code, der mittels Gravur oder Aufkleber angebracht werden kann, ist persönlich auf den Eigentümer zugeschnitten und bundesweit überprüfbar. Die Kosten betragen zwölf Euro pro Fahrrad.

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